Hochwasserschutzwand: So bieten Sie Hochwasser die Stirn!

Hochwasserschutzwand: So bieten Sie Hochwasser die Stirn!

Viele unserer Kunden benutzen den Begriff Hochwasserschutzwand, wenn Sie über einige Hochwasserschutzsysteme reden. Wir selbst nutzen den Begriff nicht all zu oft, obwohl er einigen sehr geläufig ist. Wenn man es so will, gibt es viele unterschiedliche Hochwasserschutzwände um sich gegen Hochwasser abzusichern. Wir zeigen Ihnen heute auf was Sie achten müssen, bevor Sie etwas kaufen. Ein Fehlkauf kann schnell mehrere hundert Euro kosten.

Um Sie ein wenig auf das Thema einzustimmen haben wir eine kleine Übersicht für Sie erstellt, um was sich dieser Artikel handelt:

  • Was ist überhaupt eine Hochwasserschutzwand?
  • Wann macht der Einsatz Sinn?
  • Wo kann man eine Hochwasserschutzwand einsetzen?
  • Was ist eine normale und was eine mobile Hochwasserschutzwand?
  • So finden Sie den passenden Hochwasserschutz für Ihr Haus

Wir werden zuerst den Begriff klären, damit wir alle auf einem Level sind, danach gehen wir an die Frage wann man eine Hochwasserschutzwand einsetzt und wann es überhaupt sinnvoll ist. Ziel ist es, dass Sie am Ende die richtige Entscheidung treffen können.

Wollen wir loslegen? 

Was ist überhaupt eine normale oder mobile Hochwasserschutzwand?

Bevor wir überhaupt in die Einzelheiten gehen können, lassen Sie uns zunächst klären was eine Hochwasserschutzwand überhaupt ist.

Wie es der Begriff schon sagt, reden wir von einer Wand für den Hochwasserschutz. Ziehen wir also einfach eine wasserdichte Mauer um unser Haus? Nein, sicherlich nicht. Es handelt sich um mobile oder stationäre Hochwasserschutzsysteme, die wie eine Wand gegen Hochwasser funktionieren. Wände lassen ja in der Regel auch kein Wasser durch.

Es gibt sehr viele Ausführungen von mobilen und stationären Hochwasserschutzwänden. Alle Hochwasserschutzsysteme, die Sie vor die Tür, Garage oder das Fenster setzen und die wie eine Wand aufgebaut sind, fallen unter diesen Begriff. Hierunter zählen beispielsweise Alu-Dammbalken, Modulbauplatten, Schlauchplattensysteme, mobile Hochwasserschutzsysteme, Magnetschotts und einige andere. Hier ein Link zu unserem Partnershop, wo Sie eine mobile Hochwasserschutzwand kaufen können: Dam Easy Hochwasserschutzwand. 

Hochwasserschutzwände sind also feste Systeme aua stabilen Materialien, die meist gerade nach oben gehen und vor eine Öffnung gestellt werden. Mobile Systeme wie Schläuche, Sandsäcke oder ähnliche Systeme zählen hier nicht dazu. Für Informationen zu den mobilen Systemen empfehlen wir Ihnen diesen Artikel hier bei Fragen zu Sandsäcken sollten Sie hier schauen.

Jetzt stellt sich die Frage, wo man diese Systeme einsetzen kann und vor allem, ob es bei Ihnen überhaupt Sinn macht. Wände für den Hochwasserschutz sind meist etwas teurer als Sandsäcke und mobile Schlauchsysteme. Sie sollten also vorher wissen, ob sich diese Investition lohnt. Dazu kommen wir jetzt im nächsten Teil dieses Artikels.

Wann ist der Einsatz einer Hochwasserschutzwand sinnvoll?

Kommen wir nun zu dem wichtigsten Punkt in diesem ganzen Artikel. Macht eine Hochwasserschutzwand bei Ihnen überhaupt Sinn? Die Antwort darauf ist ein klares Ja, in fast allen Fällen. In welchen Situationen eine Hochwasserschutzwand am sinnvollsten ist, zeigen wir Ihnen jetzt.

Bei Flusshochwasser und Starkregen können Hochwasserschutzwände gleichermaßen eingesetzt werden. Gerade, wenn Sie über 20 cm Wasser zurückhalten müssen, sollten Sie die verschiedenen Optionen genau studieren. Besonders bei Starkregen ist eine solche Hochwasserschutzwand wichtig, weil Sie schnell aufgebaut werden kann und sofort schützt.

Weiterhin ist es ratsam eine Hochwasserschutzwand anzuschaffen, wenn Sie nicht mehr so schwer heben können, einen Schutz suchen, der selbst im Urlaub funktioniert, wenn keiner Zuhause ist und wenn Sie einen dauerhaften Schutz, selbst in der Nacht, haben möchten. Die meisten Hochwasserschutzwände werden einfach nur vor die Öffnung gesetzt und verschließen diese wasserdicht. Wichtig ist dabei zu wissen, dass nicht alle Systeme komplett wasserdicht sind. Aber dazu kommen wir später noch.

Vorteilhaft bei solchen Wänden ist vor allem der schnelle Aufbau und der dauerhafte Schutz. Weiterhin gibt es für fast jeden Wunsch ein passendes System. So können Sie beispielsweise ein Magnetschott mit Türfunktion kaufen, um damit Türen sowohl dauerhaft zu schließen als auch schnell zu öffnen. Gerade, wenn es eine Eingangstür ist, macht das für Sie Sinn. Weitere Informationen zu Schutz der Eingangstür finden Sie hier. 

Der klare Nachteil an solchen Systemen sind die Kosten und der Aufwand der ersten Installation. Je nachdem welches System Sie wählen, kommen Kosten von teilweise mehr als 500,00 € auf Sie zu. Wenn wir bei dem Beispiel mit dem Magnetschott mit Türfunktion bleiben, so ist die erste Installation sehr aufwendig. Es kommt ein Montageteam vorbei, ein Teil des Bodens wird entfernt, Magnetschienen werden angebracht und einbetoniert um dann im Anschluss alles zu fixieren. Dieser Aufwand muss natürlich bezahlt werden. Solch ein System kostet schnell mal über 1.000,00 €.

Alternativ können Sie aber auch zu einer komplett mobilen Hochwasserschutzwand greifen. Die Dam Easy Hochwasserschutzwand kostet 689,00 € und ist komplett mobil. Hier ist ein Aufbau erforderlich. Schauen Sie dazu bei unserem Partnershop vorbei. Hier der Link zur Dam Easy Hochwasserschutzwand. 

Sie wissen nun, dass Hochwasserschutzwände bei fast allen Anwendungen und Fällen Vorteile haben. Dann stellt sich nun die Frage, wo Sie diese Wände überall einsetzen können. Wir zeigen Ihnen nun alle möglichen Einsatzorte für mobile oder stationäre Hochwasserschutzwände.

Wo kann man eine Hochwasserschutzwand einsetzen?

Nachdem Sie nun festgestellt haben, ob eine Hochwasserschutzwand für Sie eine gute oder schlechte Investition ist, gehen wir zur Nutzung über. Wir zeigen Ihnen nun, an welchen Orten mobile oder stationäre Hochwasserschutzwände eingesetzt werden können. Die kurze Antwort darauf lautet, fast überall!

Sie können vor allem Türen mit Hochwasserschutzwänden verschließen. Dazu werden die meisten Systeme in die Laibung vor der Tür gestellt oder installiert. Sie haben aber auch die Möglichkeit Systeme auf das Mauerwerk oder sogar hinter die Tür zu setzen. Von der Stauhöhe her gibt es hier fast keine Grenzen. Sie können sowohl kleine Stauhöhen absichern, als auch einen kompletten Verschluss der Tür erreichen. Bei vielen Systemen ist auch die Breite frei wählbar, da natürlich jede Tür etwas anders aussieht. Detaillierte Infos dazu gibt es in diesem Artikel. 

Ebenfalls nutzbar, sind diese Wände für Fenster. Meist macht die Abdichtung hier aber nur Sinn, wenn es sich um ebenerdige Fenster handelt. Fenster unter der Erde müssen in der Regel mit anderen Systemen verschlossen werden. Was jedoch durchaus vorkommt, ist die Installation einer Hochwasserschutzwand auf dem Lichtschacht eines Kellerfensters. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die meist bauliche Maßnahmen erfordern. Hier finden Sie weitere wichtige Informationen zum Hochwasserschutz für Fenster.

Besonders hilfreich ist der Hochwasserschutz vor Garagen. Bei Garagen benötigt man oftmals Stauhöhen über 20 cm und Breiten von über 2,50 m. Die meisten kommen dann überhaupt nicht um Hochwasserschutzwände herum. Mobile Systeme für den Hochwasserschutz reichen bei diesen Maßen nicht mehr aus. Egal ob Sie nun Alu-Dammbalken oder Magnetschotts nutzen, mit solchen Systemen bekommen Sie Ihre Garage garantiert wasserdicht. Nähere und detaillierte Auflistungen der verschiedenen Systeme, finden Sie, in diesem Artikel.

Auch bei der Terrassentür, dem Wintergarten oder anderen mehrflügeligen Türen können Hochwasserschutzwände zum Einsatz kommen. Ähnlich wie bei einer Garage hat man hier Breiten von über 2 m. Muss man dann noch Stauhöhen von 20 cm realisieren, machen diese Systeme absolut Sinn. Hier ein Link zu einem System, welches als Hochwasserschutzwand bei breiten Öffnungen fungiert: Dam Easy Hochwasserschutzwand für Garagen. 

Das sind nun im Wesentlichen alle Öffnungen, die Sie verschließen können. Sie wissen nun über die Sinnhaftigkeit und die Anwendung von Hochwasserschutzwänden. Jetzt ist es Zeit Ihnen einige von diesen Systemen vorzustellen, damit Sie sich einen groben Überblick verschaffen können. In den meisten Fällen handelt es sich beim Hochwasserschutz um langfristige Investitionen, die man nicht auf die leichte Schulten nehmen sollte.

Was ist eine normale und was eine mobile Hochwasserschutzwand?

Bei all denn Hochwasserschutzsystemen macht man meist eine Unterscheidung zwischen mobil und stationär. Auch in Sachen Hochwasserschutzwand kann man zwischen mobilen Hochwasserschutzwänden und stationären unterscheiden. Wir haben für Sie die gängigsten Systeme zusammengeschrieben. Weiterhin gehen wir auf die Vor- und Nachteile zwischen mobil und stationär ein.

Die beiden Begriffe sind manchmal nicht so haarscharf voneinander zu trennen. Deshalb kann es sein, dass ein System sowohl mobil als auch stationär zum Einsatz kommt.

Mobile Hochwasserschutzwände sind all die Systeme, die man ohne Schrauben und Dübeln einsetzen kann. Hierunter zählen Schlauchplattensysteme, spreizbare Metallkonstruktionen und Flutschotts. Diese Systeme werden einfach zwischen eine Wand gestellt und mit wenigen Handgriffen installiert. Der große Vorteil bei solchen Systemen ist die einfache Anwendung. Ohne selbst irgendwo zu schrauben, können diese Systeme eingesetzt werden. Der Nachteil ist allerdings, dass Sie eine sehr gerade Wand haben müssen, damit es funktioniert und selbst dann kommt es noch zu einer Sickerungsrate. Diese mobilen Hochwasserschutzwände sind also nur geeignet, wenn Sie vor Ort sind und nachbessern können.

Stationäre Hochwasserschutzwände müssen in aller Regel installiert werden. Entweder müssen Sie diese installieren oder ein Montageteam. Meist werden Schienen innerhalb, vor oder hinter der Laibung angebracht. Der Vorteil von den Systemen ist die hohe Dichtigkeit. Sie können außerdem beruhigt in den Urlaub fahren und die Systeme sind auf fast jedem Mauerwerk einsetzbar. In diese Sparte fallen Systeme wie, Alu-Dammbalken, Magnetschotts, Modulbauplatten, Schlauchplatten, Flutschotts und auch wasserdichte Türen. Alle Links führen zu den Produkten auf unserer Seite!

Bei den stationären Systemen haben Sie außerdem immer die Möglichkeit das ganze System auf und abzubauen, wie Sie es möchten. Diese Systeme sind zwar nicht komplett mobil aber zumindest teilweise mobil einsetzbar.

Weitere Informationen zu den einzelnen Systemen und der genauen Anwendung finden Sie in den einzelnen Artikeln über den Hochwasserschutz von Fenstern, Türen und Garagen.

So finden Sie den passenden Hochwasserschutz für Ihr Haus

Wir haben uns nun eingehend mit dem Thema beschäftigt, aber das führt noch lange nicht dazu, dass Sie das passende System für Ihr Haus finden. Aus diesem Grund, geben wir Ihnen jetzt eine kurze Anleitung, wie Sie auch ohne uns mehrere Angebote bekommen und daraus das Beste herausfiltern. Gerne können Sie sich auch direkt an uns wenden. Wir nehmen Ihr Problem auf, suchen für Sie die passenden Lösungen, machen Ihnen mindestens zwei Angebote und finden im Anschluss gemeinsam heraus für welche Produkte Sie sich entscheiden sollten.

Eine gute Anfrage schreiben und an Hochwasserschutz-Firmen senden

Sie kennen nun die verschiedenen Möglichkeiten und die Fallstricke auf die es zu achten gilt. Vielleicht haben Sie auch ein wenig weiter gelesen und andere Artikel zur Hilfe genommen. Mit diesem Wissen können wir uns nun ans E-Mail schreiben wagen. Diese E-Mail werden wir dann an alle Firmen senden, die eine Lösung bieten.

Schritt 1: Welches Hochwasser trifft Ihr Haus? 

  • Ist es Flusshochwasser, Starkregen oder eine Sturmflut? 
  • Schreiben Sie das auf jeden Fall mit in die E-Mail. Dies sind sehr wichtige Informationen. Wenn Sie hier Probleme haben, können wir unseren Artikel über Hochwasserschutz fürs Haus empfehlen. 

Schritt 2: Persönliche Anforderungen und Grundvoraussetzungen des Hochwassers

  • Wie hoch war das Wasser das letzte Mal? Notieren Sie sowohl die Höhe vor der Tür oder dem Fenster, als auch die Höhe in den betroffenen Räumen. Schauen Sie also nach Lösungen, die der Höhe entsprechen. 
  • Wie schnell kam das Hochwasser? Sortieren Sie beim ersten Stöbern im Internet, die Lösungen aus, die nicht zu der Anflussgeschwindigkeit des Wassers passen. Wenn Sie schnell anfließendes Wasser haben, sollten Sie Sandsäcke beispielsweise ausschließen.
  • Notieren Sie sich außerdem welche Anforderungen Sie an das System stellen. Muss es günstig sein? Brauchen Sie eine einfache Bedienung? Oder soll es komplett wasserdicht sein und sogar mit einer Garantie kommen?

Schritt 3: Welche Hochwasserschutzwand soll es sein? 

  • Notieren Sie sich im gleichen Atemzug auch die verschiedenen Öffnungen durch die das Hochwasser gekommen ist. Schreiben Sie außerdem die Maße dieser Öffnungen auf. Wichtig ist meist das Maß innerhalb der Laibung, direkt vor der Öffnung. Wenn Sie davor keinen Platz haben, messen Sie die Maße von Innen.
  • Schauen Sie im Internet nach verschiedenen Lösungen für Ihr Problem. Wenn Sie Hochwasserschutz für Türen benötigen, sollten Sie dies auch so in Google eingeben. Besuchen Sie die verschiedenen Webseiten und notieren Sie sich die Namen der Systeme, die Ihnen auf den ersten Blick gefallen.
  • Schreiben Sie außerdem die E-Mail-Adressen der Firmen heraus, die das Produkt anbieten.

Schritt 4: Alles in eine Anfrage packen! 

  • Schreiben Sie nun eine E-Mail mit allen bisher genannten Punkten. Machen Sie klar, welches Hochwasser Sie trifft, wie hoch das Wasser war, wie die Öffnungen beschaffen sind, welche Öffnungen betroffen sind und welchen Anspruch Sie an das System haben. 
  • Senden Sie die E-Mails raus und warten Sie auf die ersten Rückmeldungen.
  • Filtern Sie nun aus den Angeboten die Sie erhalten, die heraus, die für Sie am meisten Sinn machen. Achten Sie vor allem darauf ob Sie das System so bedienen können, wie Sie es möchten. Weiterhin nehmen Sie natürlich ein System, welches zu Ihrem Budget passt.
  • Durch diese Vorgehensweise sparen Sie sich wahrscheinlich hunderte Euro und finden sogar noch das System, welches ideal zu Ihren Bedürfnissen passt.

Natürlich ist das ein langwieriger Prozess, aber es geht hier auch nicht darum zu entscheiden, ob Sie ein blaues oder rotes T-Shirt kaufen.

Die Konsequenzen eines Fehlkaufs können enorm sein. Wir haben es selbst schon erlebt, dass Hochwasserschutzwände gekauft wurden, die nicht so eingesetzt werden konnten, wie es der Hausbesitzer wollte. Das Ergebnis war, dass dieser in den Urlaub fuhr, um dann später festzustellen, dass während des Urlaubs der ganze Keller überflutet wurde.

Nehmen Sie sich die Zeit, wirklich genau zu schauen, welches System zu Ihnen passt. Stellen Sie lieber mehr Fragen als zu wenig.

Wir wünschen Ihnen auf Ihrer Suche nach der passenden Hochwasserschutzwand viel Erfolg. Sollten Sie während des Entscheidungsprozesses Fragen haben, die Sie lieber von einer unabhängigen Stelle beantwortet bekommen wollen, melden Sie sich einfach. Sie können sich per E-Mail oder Telefon bei uns melden.

Unser Service spart Ihnen die Zeit für Recherche und ebenfalls ein paar Euro. Natürlich ist unsere Beratung kostenfrei und unverbindlich. Sie gehen somit keinerlei Risiko ein!

 

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