Schutz gegen Hochwasser im Keller gelingt mit diesen Tipps!

Schutz gegen Hochwasser im Keller gelingt mit diesen Tipps!

Wasser findet sein Weg durch die kleinsten Öffnungen, das macht den Schutz gegen Hochwasser im Keller auch so schwer. Unsere Kunden kennen das Problem und wir versuchen Ihnen mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Damit Sie auch ohne unsere Hilfe einen effektiven Schutz gegen Hochwasser aufbauen können, haben wir uns entschieden diesen Artikel zu schreiben. Wir gehen hier auf die einzelnen Möglichkeiten im Hochwasserschutz für den Keller ein und werden Ihnen bei den verschiedenen Problemen helfen, eine Lösung zu finden.

Um Ihnen einen kurzen Überblick über die Themen in diesem Beitrag zu geben, haben wir eine kleine Inhaltsangabe dazu verfasst.

Zuerst beschäftigen wir uns mit der Ursache für Hochwasser im Keller, danach gehen wir auf die baulichen und temporären Möglichkeiten des Hochwasserschutzes ein. Zum Schluss werden wir Ihnen verraten, wer Ihnen beim effektiven Schutz gegen Hochwasser im Keller helfen kann.

Lassen Sie uns anfangen.

Verschiedene Ursachen für Hochwasser im Keller

Hochwasser im Keller kann durch viele Ursachen entstehen. Manchmal ist es einfacher und manchmal schwerer genau auszumachen, wo die Ursache liegt. Besonders wenn man während des Hochwassers nicht im Haus war und einen überschwemmten Keller vorfindet, sind viele ratlos. Wir zeigen Ihnen deshalb zuerst, welches Hochwasser Sie treffen kann und auf welche Öffnungen Sie achten müssen um die Ursache ausmachen zu können. Erst wenn Sie genau wissen, welches Problem Sie haben, können Sie auch gegen Hochwasser im Keller Schutz finden.

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Hochwasser. Das Hochwasser, welches durch Starkregen verursacht wird, nennt man Sturzflut, während man bei steigenden Pegelständen von Flusshochwasser spricht. Wenn Sie an einem Meer wohnen, könnte Sie auch noch eine Sturmflut treffen. In den Bergen kann Hochwasser auch durch eine Schneeschmelze verursacht werden. Also eigentlich gibt es vier Arten von Hochwasser, wobei es sich bei einer Schneeschmelze technisch um gefrorenen Regen handelt.

Die Art des Hochwassers zu kennen ist für die weitere Vorgehensweise wichtig. Während Sie bei Flusshochwasser nämlich lieber auf stabile und robuste Hochwasserschutzsysteme setzen sollten, haben bei Starkregen die leichteren und schnell aufgebauten Systeme einen Vorteil. Aber dies ist nur eine sehr einfache Darstellung der Dinge.

Ist dieser Punkt geklärt, sollten Sie herausfinden durch welche Öffnungen das Wasser gekommen ist. Wenn es offensichtlich ist, können Sie eigentlich direkt weiter zum nächsten Punkt in diesem Artikel springen. Sollte es nicht ganz auszumachen sein, sollten Sie zuerst die tiefsten Punkte im Keller untersuchen. Kellerfenster, Kellertüren und Abflüsse sind meist das Problem. Schauen Sie hier genau nach, ob sich Wasserflecken erkennen lassen. So könnte beispielsweise an der Tür oder dem Kellerfenster ein Wasserrand gebildet haben. Dieser gibt Aufschluss über die Ursache.

Wenn Sie keine Öffnung verantwortlich machen können, schauen Sie sich das Mauerwerk an. Manchmal, gerade bei älteren Häusern und bei Flusshochwasser drückt sich das Hochwasser durch die Wand. In diesem Fall sollten Sie einen Gutachter beauftragen, der sich die Sache näher ansieht.

Abhängig von der Ursache können Sie sich nun mit Hochwasserschutz oder baulichen Maßmaßnahmen gegen das Hochwasser im Keller schützen.

Hochwasserschutz gegen Hochwasser im Keller

Wenn das Wasser über 20 cm hoch war und durch die verschiedenen Öffnungen gesickert ist, hilft fast nur ein Hochwasserschutzsystem. Bei kleineren Hochwasserereignissen könnten auch bauliche Maßnahmen helfen. Es ist auf jeden Fall immer ratsam den Hochwasserschutz aus verschiedenen Perspektiven und mit verschiedenen Möglichkeiten zu durchdenken. Meist hilft ein Zusammenspiel aus mehreren Maßnahmen. Wir gehen nun genauer auf den Hochwasserschutz ein.

Kellertür: Meist kommt das Hochwasser durch die Kellertür. Die Kellertür ist neben den Abflüssen der tiefste Punkt und somit am empfindlichsten. Wenn Sie ein niedriges Hochwasser von 20 bis 30 cm hatten, reichen oft Sandsäcke, mobile Sperren oder wassergefüllt Schläuche aus. Dies gilt aber nur bei Flusshochwasser, wenn Sie etwas Zeit für den Aufbau haben. Wenn es schnell gehen muss und Sie über 30 cm schützen müssen, sollten Sie lieber zu Alu-Dammbalken, Magnetschotts, Modulplatten oder ähnlichen Systemen greifen. Hierzu haben wir einen eigenen Artikel geschrieben.

Kellerfenster: Auch Kellerfenster werden bei Hochwasser oft stark getroffen. In den meisten Fällen kommen Sie um eine komplette Absicherung des Fensters nicht herum, weil sich das Wasser vor dem Fenster staut. Gängige Systeme für den Schutz sind Acrylschotts, Magnetschotts, wasserdichte Fenster oder sogar automatische Schotts. Bei überirdischen Fenstern haben Sie in der Regel die gleiche Auswahl wie bei Kellertüren. Zu diesem Thema finden Sie ebenfalls genauere Informationen in dem Artikel Hochwasserschutz für Fenster

Lichtschächte: Eine weitere Methode für den Schutz eines Kellerfensters ist der Schutz von oben. Sie können auch den Lichtschacht selbst schützen und dafür sorgen, dass das Wasser gar nicht erst vor das Fenster läuft. Diese Variante ist allerdings nur zu empfehlen, wenn es sich um Starkregen handelt. Flutschotts, spezielle Aufbauten für den Lichtschacht und Erhöhungen sind hier die gängigsten Methoden.

Rohre: Problematischer wird es, wenn das Hochwasser durch Rohre kommt. Gerade wenn der Abfluss betroffen ist, muss hier eine Rückstauklappe eingebaut oder die bereits eingebaute erneuert werden. Alternativ können Sie auch Absperrblasen nutzen, dies ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich.

Sollten Sie hierzu Fragen haben, können Sie sich auch einfach an uns wenden. Wir finden in einem kurzen Gespräch die passende Hochwasserschutz-Lösung für Sie.

Keller mit baulichen Maßnahmen vor Hochwasser schützen

Neben den Hochwasserschutzsystemen können Sie Ihren Keller ebenfalls mit baulichen Maßnahmen gegen Hochwasser schützen. Bauliche Maßnahmen von außen sind vor allem bei niedrigem Hochwasser sinnvoll. Wenn Sie eine Rückstauklappe einbauen müssen oder das Wasser durch die Wand kommt, müssen Sie natürlich ebenfalls mit baulichen Maßnahmen für Schutz sorgen. Wir zeigen Ihnen nun die wichtigsten baulichen Maßnahmen, um Ihren Keller gegen Hochwasser zu schützen.

Schwellen bauen – Sie können vor der Kellertür, dem Kellerfenster oder auch im Keller Schwellen bauen. Diese halten ein wenig Wasser zurück. Je nach Hochwasserereignis können diese Schwellen ausreichen, um Ihr Problem mit Hochwasser zu lösen.

Rückstauklappe – Wir haben es schon vorher erwähnt, wenn das Wasser durch eine Kanalöffnung in das Haus fließt, haben Sie meist keine Rückstauklappe eingebaut. In diesem Fall muss die Rückstauklappe nachträglich eingebaut werden. Dies kostet meist um die 1.000,00 € und wird von einem Heizungsmonteur übernommen.

Keller fluten – Sollten Sie in einem Hochwassergebiet leben, kann die Flutung des Kellers für Sie sinnvoll sein. Abhängig von der Höhe des Wassers, kann es nämlich zu einem Aufschwimmen des Hauses kommen, wenn Sie dies mit Hochwasserschutz von außen schützen. Das Haus löst sich dann aus der Bodenverankerung und wird zu einem Totalschaden. Voraussetzung für die Flutung des Kellers, ist die richtige Vorbereitung. Sie sollten auf jeden Fall Wasser resistente Materialien verbaut haben und vorher einen Baugutachter oder Bausanierer um Hilfe und Rat bitten. Kaufen Sie auf jeden Fall auch eine geeignete Pumpe. Hier unsere Emfpfehlungen.

Mauerwerk von innen abdichten – Sollte Ihr Mauerwerk wasserdurchlässig sein, können Sie die Mauer entweder von innen oder von außen abdichten. Die Version von innen ist um einiges günstiger und einfacher zu bewerkstelligen. Es gibt spezielle Firmen, die sich um solche Arbeiten kümmern, meist Bausanierer. Es wird dazu eine spezielle Dichtmasse aufgetragen oder eine Masse in die Kellerwand injiziert.

Mauerwerk von außen abdichten – Das Mauerwerk von außen abzudichten ist eine teure Angelegenheit. Sie haben danach zwar Ruhe und müssen nicht in ein paar Jahren wieder abdichten, aber der Arbeitsaufwand ist immens. Das Mauerwerk muss rund um das Haus freigelegt werden, um dann in einem zweiten Schritt alles von außen abzudichten. Diese Arbeiten kostet etwa 500,00 bis 1.000,00 € pro Meter.

Schutz von außen – Neben den genannten Maßnahmen, haben Sie zusätzlich noch einige andere bauliche Möglichkeiten für den Hochwasserschutz. Sie können die Dachentwässerung verbessern und das Wasser besser ableiten. Einige Kunden haben sogar Dächer über den Kellerabgang gebaut, um dieses Wasser erst mal auf die Grünfläche umzuleiten. Weiterhin können Sie natürlich noch Abläufe vergrößern oder Mauern ziehen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Sie haben gesehen, dass Sie vielfältige Möglichkeiten haben um sich gegen Hochwasser im Keller zu schützen. Es sollte Ihnen nun klar sein, welche Maßnahmen Sie ergreifen sollten. Wir helfen Ihnen zum Schluss noch die passenden Partner zu finden. Im nächsten Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Ansprechpartner im Hochwasserschutz.

Ansprechpartner für den Hochwasserschutz des Kellers

Wir haben nun viele Maßnahmen besprochen und aufgezeigt. Damit Sie nicht nun nicht ziellos durchs Internet irren, helfen wir Ihnen nun noch bei der Auswahl der Partner. Hier eine kleine Liste der Firmen für die einzelnen Maßnahmen:

Für Hochwasserschutz: Sie können sich in diesen Belangen gerne an uns wenden. Wir beraten Sie unabhängig von Produkten und Firmen und das sogar kostenfrei. Natürlich können Sie auch anders vorgehen. Sie können sich beispielsweise an unsere Anleitung aus dem Artikel Hochwasserschutz kaufen für Türen oder Fenster halten. Auch mit dieser Anleitung finden Sie die richtige Lösung.

Rückstauklappe: Wenn Sie eine Rückstauklappe benötigen, können Sie sich an regionale Unternehmen halten. Meist werden diese Arbeiten von Gas-, Wasser- und Heizungsinstallateuren durchgeführt. Wenn Sie keine Firma kennen, die in Ihrer Nähe aktiv ist, sollten Sie Google bemühen oder den Handwerksservice von Bauhaus, toom und ähnlichen in Anspruch nehmen.

Mauerwerk abdichten: Für die Mauerwerksabdichtung gibt es spezielle Firmen. Firmen für die Bauwerksabdichtung oder Bausanierung können Ihnen hier weiterhelfen. Wenn Sie den Keller von innen statt von außen abdichten möchten, könnten Sie sogar selbst tätig werden. Es gibt spezielle Farben, die zu einer Abdichtung beitragen. Natürlich können Sie auch einen Handwerker aus der Region um Hilfe bitten.

Wir hoffen, unser Artikel hat etwas Klarheit verschafft. Gerne können Sie uns bei weiteren Fragen kontaktieren.

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