Kellerfenster wasserdicht abdichten: So geht’s!

Wasserdichtes Fenster

Kellerfenster wasserdicht abdichten: So geht’s!

Der Starkregen nimmt zu und damit auch das Risiko einer Überschwemmung im Keller. Viele unserer Kunden fragen sich also:”Wie kann ich meine Kellerfenster wasserdicht abdichten?”. Neben dem Schutz der Tür ist das wasserdichte Abdichten eines Kellerfensters das Hauptaugenmerk vieler Hausbesitzer. Das hat auch seine Gründe, denn Kellerfenster sind besonders anfällig bei Starkregen. Gerade, wenn die Kellerfenster unter der Erde liegen, wird eine wasserdichte Abdichtung zwingend notwendig. Welche Möglichkeiten Sie haben um das Kellerfenster wasserdicht zu bekommen und für welche Sie sich entscheiden sollten, zeigen wir Ihnen jetzt!

Wie kann man Kellerfenster wasserdicht abdichten? Um Kellerfenster wasserdicht abzudichten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Wenn das Wasser durch die Dichtungen des Fensters sickert, können sich nachträglich fest verglaste Fenster einbauen, das bestehende Fenster gegen ein wasserdichtes Austauschen oder Hochwasserschutz für Kellerfenster nachrüsten. 

Sie sehen also, dass Sie viele verschiedene Möglichkeiten haben um Ihr Kellerfenster wasserdicht abzudichten. Während ein fest verglastes Fenster, die einfachste Variante ist, stellt Sie nicht immer die beste dar. Manchmal kann es für Sie auch Sinn machen ein wasserdichtes Fenster einzubauen oder das Kellerfenster mit Hochwasserschutz nachzurüsten. Die Entscheidung welche Variante die Beste ist, fällt oftmals nicht so einfach aus. Damit Sie mehr Sicherheit in Ihrer Entscheidung erhalten, haben wir diesen Artikel geschrieben. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Punkte, auf die Sie beachten müssen. Sollten Sie währenddessen Fragen haben, können Sie uns auch gerne direkt kontaktieren.

Nachträglich fest verglaste Fenster einbauen

Manchmal muss es gar kein großer Aufwand sein, um Ihr Kellerfenster wasserdicht zu bekommen. Letztens bei einem Kunden war das genauso. Er hatte bei Starkregen Probleme mit seinen Kellerfenstern und wollte diese gegen das nächste Unwetter sichern. Die erste Überlegung war die Abdichtung mit einem Alu-Dammbalkensystem, weil der Kunde einen günstigen Schutz haben wollte. Dann ist uns aber aufgefallen, dass die Fenster schon sehr alt waren. Wir fragten, ob es nicht Sinn machen würde die Fenster auszutauschen und dann die eine Hälfte des Fensters mit fester Verglasung zu bauen. Kurzum, die Lösung war perfekt und der Kunde zufrieden.

In diesem Fall war dies die richtige Lösung. Das Kellerfenster lag etwas über die Oberfläche und davor war ein Blumenbeet angelegt. Das Fenster stand maximal 50 cm unter Wasser. Bei Starkregen drückte sich dieser durch die Dichtungen innerhalb des Fensters. Diese Dichtungen sind bei einem fest verglastem Fenster nicht mehr vorhanden. Wenn wenig Wasserdruck ausgeübt und das Fenster wasserdicht mit dem Mauerwerk verbunden wird, kann man diese Lösung allemal in Erwägung ziehen. Am besten sprechen Sie hier zuerst mit uns und dann mit einem Fenstermonteur in der Nähe.

Alternativ dazu können Sie auch hochwasserdichte und fest verglaste Fenster nehmen. Statt eines normalen Fensters gibt es auch fest verglaste und hochwasserdichte Fenster von der Firma Alpina. Diese sind zwar teurer als normale Fenster, dafür haben Sie aber die Sicherheit, dass alles wasserdicht bleibt. Dieses Fenster wurde beispielsweise auf eine Wasserdichtheit von 1,5 m getestet. Die Einbaukosten sind ähnlich wie bei normalen Fenstern, das Fenster an sich ist für 412,00 € zu haben.

Das bringt uns zu der nächsten Maßnahme, die Sie ergreifen können, um das Kellerfenster wasserdicht abzudichten. Sie können Ihr aktuelles Fenster auch gegen ein wasserdichtes Fenster austauschen. Wie das geht, zeigen wir Ihnen jetzt.

Wasserdichte Fenster einbauen

Neben dem fest verglasten normalen Fenster, können Sie auch auf Nummer sicher gehen und ein wasserdichtes Fenster einbauen. Wasserdichte Fenster haben den Vorteil, dass diese nicht an Funktion verlieren. Der Keller muss von Zeit zu Zeit gelüftet werden. Wenn Sie rundherum fest verglaste Fenster eingebaut haben, wird das etwas schwierig. Deshalb gibt es wasserdichte Fenster in den verschiedensten Varianten und Formen und von verschiedenen Herstellern.

Doch bevor Sie sich für eine Variante entscheiden, müssen wir zuerst mal in die Definitionen von wasserdichten Fenstern eintauchen. Es gibt nämlich hochwasserbeständige Fenster und wasserdichte Fenster. Wenn Sie absolut kein Wasser im Keller haben möchten, sollten Sie genau auf die Bezeichnung achten und am besten auch den Prüfbericht lesen. Hochwasserbeständig heißt nämlich, dass bei einem Test weniger als 10 l pro Stunde durch das Fenster sickern konnten. Wasserdichte Fenster hingegen lassen kein Wasser in einem 24 Stunden langen Test durchsickern.

Doch selbst bei den hochwasserbeständigen Fenstern gibt es Unterschiede. Bei einigen bedeutet hochwasserbeständig, dass kaum messbare Mengen an Wasser durch das Fenster kamen. Bei anderen wiederum handelt es sich um ein paar Liter in der Stunde. Achten Sie also vor dem Kauf genau auf diesen Punkt. Weitere Informationen zu wasserdichten Fenstern erhalten Sie in unserem Artikel über wasserdichte Fenster.

Wasserdichte Fenster sind außerdem teurer und anders konzipiert als normale Fenster. Es werden spezielle Dichtungen innerhalb des Fensters genutzt, genauso wie spezielle Dichtungen für den Wandanschluss verwendet werden. Die Monteure werden vorher extra geschult, um wasserdichte Fenster überhaupt einbauen zu können. Alles ist darauf ausgelegt, dass die Fenster bei Starkregen und Hochwasser dicht halten. Damit man als Kunde auch sicher sein kann, dass die Fenster dicht halten, gibt es das ift Rosenheim. Dieses Institut testet wasserdichte Fenster auf Herz und Nieren. Die Fenster werden mehr als 24 Stunden unter Wasser gesetzt, um zu messen, ob es zu einem Wasseraustritt kommt. Die Preise für wasserdichte Fenster starten bei etwa 400,00 €

Hersteller von solchen Fenstern sind beispielsweise Alpina, MEA, ACO und Hain Systembau. Wenn Sie auf den verschiedenen Seiten nach möglichen Fenstern suchen, werden Sie förmlich von den Varianten erschlagen, die Sie kaufen können. Eine Entscheidung fällt dann immer schwerer. Deshalb können Sie alle Fenster auch direkt über uns beziehen. Der Vorteil dabei ist, dass wir Sie unabhängig von Hersteller und Produkt beraten können, damit Sie den optimalen Schutz finden, ohne den Kauf später zu bereuen.

Hochwasserschutz für Kellerfenster nachrüsten

Die letzte und meist gewählte Alternative damit Sie Kellerfenster wasserdicht abdichten, sind die verschiedenen Möglichkeiten Hochwasserschutz für Kellerfenster nachzurüsten. Das Nachrüsten von Kellerfenstern mit Hochwasserschutz hat viele Vorteile. Neben der Kostenersparnis bei den Produkten sparen Sie vor allem bei der Montage der Systeme. Hier stellen wir Ihnen nun die gängigsten Varianten vor, um Ihr Kellerfenster mit Hochwasserschutz nachzurüsten. Weitere Informationen erhalten Sie auch in dem Artikel über Hochwasserschutz für Fenster und Hochwasserschutz für Kellerfenster.

Acrylschotts – Wenn Sie eine elegante Lösung suchen, um Ihr Fenster vor Hochwasser zu schützen, sollten Sie sich einmal Acrylschotts anschauen. Diese werden vor das Fenster auf die Zarge geklebt und wasserdicht verschlossen. Acrylschotts gibt es von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlichen Varianten. Neben der Abbildung mit Öffnungsluke gibt es auch noch Acrylschotts ohne Luke. Abhängig von der Größe und Variante kostet ein Acrylschott 400,00 – 700,00 € zzgl. 100,00 € Einbaukosten. Im Gegensatz zu wasserdichten Kellerfenstern also eine gute Alternative um das eigene Kellerfenster wasserdicht abzudichten. Die einzige Voraussetzung ist, dass Sie außen genug Platz haben um das Acrylschott zu installieren.

Magnetschotts – Wenn Sie nur vorübergehend Schutz brauchen oder eine Installation nur von innen möglich ist, sollten Sie sich einmal Magnetschotts anschauen. Die Schotts funktionieren mittels Magnet und werden einfach auf einen vorher installierten Rahmen aufgesetzt. Das einzige, was Sie permanent sehen, ist die kleine und sehr unauffällige Magnetschiene. Ansonsten ist der Hochwasserschutz nur zu sehen, wenn er zum Einsatz kommt. Gerade, wenn Sie Wert auf Ästhetik setzen, könnte ein Magnetschott die richtige Wahl für Sie sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie das Fenster weiterhin ganz normal nutzen können und keinerlei Einschränkungen im Alltag merken werden.

Alu-Aufbauten – Die günstigste Lösung um Ihr Kellerfenster wasserdicht abzudichten sind Alu-Aufbauten zur Selbstmontage. Auch hier gibt es verschiedene Hersteller, die solche Produkte anbieten. Im Prinzip müssen Sie von innen Löcher bohren und spezielle Dübel einsetzen. Diese werden mit dem System geliefert. In einem zweiten Schritt setzen Sie die Alu-Aufbauten von innen auf das Fenster und schrauben es fest. Auch diese Variante ist absolut wasserdicht. Mit 429,00 € für die kleinste Variante, sind Alu-Aufbauten preislich unschlagbar günstig. Der Nachteil ist, dass der Einbau relativ aufwendig ist und sich das Wasser zwischen dem Alu-Aufbau und dem Fenster sammelt. Diese kann zwar mittels Ventil abgelassen werden, viele Hausbesitzer haben dabei trotzdem ein mulmiges Gefühl.

Automatische Hochwasserschotts – Die Luxusvariante für den Hochwasserschutz der Kellerfenster, der nachträglich nachrüstbar ist, sind automatische Hochwasserschotts. Die Schotts müssen von einem Profi eingebaut werden und sind etwas teurer als wasserdichte Fenster. Weiterhin benötigen Sie vor dem Fenster ausreichend Platz um das System installieren zu können. Sind die Grundvoraussetzungen gegeben, ist dieser Hochwasserschutz aber zuverlässig und funktionaler als andere. Sie können das Fenster permanent offen lassen, beispielsweise in einer Waschküche, und trotzdem sicher vor Hochwasser sein. Wenn Sie in den Urlaub fahren und es zu einem Starkregen oder Hochwasser kommen sollte, schließt das automatische Hochwasserschott von ganz alleine. Der Mechanismus funktioniert mittels Schwimmer und kommt ganz ohne Strom aus.

Gerne zeigen wir Ihnen noch weitere Möglichkeiten für den Schutz des Kellerfensters auf. Kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail oder Telefon. Gerne können Sie sich auch über den Schutz von Kellertüren und Garagen in den passenden Artikeln dazu informieren. Schauen Sie hierzu auf Hochwasserschutz für Kellertüren und Hochwasserschutz für Garagen vorbei.

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