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Hochwasserschutz im Altbau: So investieren Sie richtig

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Wer ein historisches Haus besitzt, weiß: Reparaturen und Modernisierungen folgen hier eigenen Gesetzen. Das gilt ganz besonders für den Hochwasserschutz. Während im modernen Neubau oft Standardlösungen „von der Stange“ funktionieren, können diese im Altbau zu einer kostspieligen Falle werden.

„Billig gekauft ist im Altbau oft doppelt bezahlt“ – dieser Satz bewahrheitet sich immer dann, wenn das Schutzsystem im Ernstfall versagt oder, noch schlimmer, schleichende Bauschäden verursacht. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen, um Ihr Budget sinnvoll einzusetzen.

1. Kostenfalle: Die „fast dichte“ Barriere

Historische Außenwände sind selten perfekt im Lot. Naturstein, handgebrannte Ziegel oder Fachwerkbalken weisen Unebenheiten auf, die mit bloßem Auge kaum sichtbar sind.

  • Das Problem: Standard-Dichtungen einfacher Hochwasserschutzwände sind oft zu steif, um sich diesen Unebenheiten anzupassen. Es entstehen Mikrolücken.

  • Die Folgekosten: Schon ein kleiner Spalt lässt bei stundenlangem Hochwasser tausende Liter Wasser in den Keller sickern. Die Kosten für die anschließende Trocknung und Sanierung übersteigen den Preis für ein hochwertiges Schutzsystem bei Weitem.

  • Die Lösung: Wir setzen auf lasergestütztes Aufmaß und hochflexible Dichtungsmaterialien, die speziell für unebene Untergründe entwickelt wurden. Nur eine 100%ige Passgenauigkeit schützt Ihr Geldbeutel vor den Kosten einer Flutsanierung.

2. Kostenfalle: Vernachlässigung der Bauphysik

Ein Altbau muss „atmen“. Materialien wie Lehm, Kalkputz oder Holzskelette stehen in einem permanenten Feuchtigkeitsaustausch mit der Umgebung.

  • Das Problem: Werden Fenster oder Türen mit völlig diffusionsdichten (luftundurchlässigen) Materialien dauerhaft versiegelt, staut sich die normale Luftfeuchtigkeit im Inneren des Mauerwerks.

  • Die Folgekosten: Es entstehen Schimmel und Fäulnis – oft unbemerkt hinter der Abdichtung. Wenn das Gebälk eines Fachwerks erst einmal angegriffen ist, gehen die Sanierungskosten schnell in den fünfstelligen Bereich.

  • Die Lösung: Investieren Sie in Systeme, die den Schutz nur dann aktivieren, wenn er gebraucht wird (z. B. mobile Barrieren wie Dam Easy) oder in permanente Lösungen, die bauphysikalisch geprüft sind (z. B. diffusionsoffene Vorsatzschotts).

3. Kostenfalle: Die unterschätzte Kraft des Wassers

Wasser hat ein enormes Gewicht. Bei einer Überflutungshöhe von nur einem Meter drückt pro Quadratmeter eine Tonne Last gegen Ihre Hauswand.

  • Das Problem: Ein billiges Schutzsystem hält vielleicht das Wasser ab, aber hält Ihre alte Wand auch das System? Wenn Barrieren punktuell massiven Druck auf sprödes historisches Mauerwerk ausüben, kann dieses reißen.

  • Die Folgekosten: Statische Schäden am Fundament oder Risse in der Fassade sind ein Super-GAU für jeden Hausbesitzer.

  • Die Lösung: Eine fachmännische Statik-Prüfung vorab ist keine unnötige Ausgabe, sondern eine Versicherung gegen Totalschäden. Wir berechnen die Lastverteilung so, dass Ihr Haus dem Druck standhält.

4. Kostenfalle: Bußgelder durch „Wildbau“

Besonders bei denkmalgeschützten Objekten führen eigenmächtige Veränderungen an der Fassade oft zu Ärger mit den Behörden.

  • Das Problem: Montage von auffälligen Schienen oder massiven Metallplatten ohne denkmalrechtliche Genehmigung.

  • Die Folgekosten: Die Behörde kann nicht nur Bußgelder verhängen, sondern auch den sofortigen Rückbau auf Ihre Kosten fordern.

  • Die Lösung: Wählen Sie Systeme, die entweder gar nicht genehmigungspflichtig sind (weil sie mobil und rückbaubar sind) oder lassen Sie sich von uns bei der Genehmigung unterstützen. Das spart Zeit, Nerven und Gebühren.

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So sparen Sie richtig: Förderungen und Steuervorteile

Es gibt Wege, wie sich die Investition in professionellen Hochwasserschutz deutlich vergünstigen lässt:

  1. Steuerliche Absetzbarkeit: Bei Baudenkmälern können Kosten für den Erhalt des Gebäudes oft über mehrere Jahre steuerlich geltend gemacht werden (§ 7i EStG). Hochwasserschutz zählt als substanzerhaltende Maßnahme.

  2. Versicherungsrabatte: Viele Elementarversicherungen senken die Prämien oder reduzieren die Selbstbeteiligung, wenn ein zertifizierter, fachmännisch eingebauter Schutz nachgewiesen werden kann.

  3. Zuschüsse: Informieren Sie sich über regionale Förderprogramme (z.B. der Kommunen oder Bundesländer), die die Eigenvorsorge von Immobilienbesitzern finanziell unterstützen.

Warum die Beratung durch Hochwasserschutz-Profis die günstigste Variante ist

Auf den ersten Blick mag eine Fachberatung teurer erscheinen als ein Online-Kauf. Doch langfristig sparen Sie durch unsere Expertise bares Geld:

  • Vermeidung von Fehlkäufen: Wir finden das System, das wirklich zu Ihrem Haus passt – kein Geldverschwendung für unpassende Technik.

  • Langlebigkeit: Unsere Systeme sind auf Jahrzehnte ausgelegt. Einmal richtig investiert bedeutet dauerhafte Ruhe.

  • Ganzheitlicher Blick: Wir prüfen auch Lichtschächte, Rohre und Rückstauklappen, damit das Wasser nicht „hintenrum“ reinkommt, während vorne die Barriere hält.

Fazit: Wirtschaftlichkeit durch Qualität

Hochwasserschutz im Altbau ist kein Ort für Experimente. Die wahren Kosten zeigen sich nicht auf der Rechnung beim Kauf, sondern im Ernstfall, wenn das System halten muss. Eine fachgerechte Planung schützt nicht nur Ihr Haus, sondern bewahrt Sie vor unkalkulierbaren Folgekosten.

Möchten Sie eine ehrliche Einschätzung der Kosten für Ihr Objekt? Kontaktieren Sie uns für eine fundierte Beratung. Wir zeigen Ihnen, wo Sie sparen können und wo Qualität unverzichtbar ist, um Ihr historisches Gebäude sicher durch die nächste Flut zu bringen.

Ihr Ansprechpartner
David Patzke

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