Mobile Flutwand
Drei Schutzhöhen (50 / 75 / 100 cm), modularer Aufbau aus ABS-Kunststoff mit Aluminium-Verstärkungen, nur 6–8 kg pro Modul – gerade Linien, Kurven, geschlossene Schutzinseln. Ohne Bodenverankerung, ohne Werkzeug.
- Keine Bodenverankerung – Wasserdruck stabilisiert das System
- Gerade Module, Kurven 30°–90°, Endstücke, Schutzinseln möglich
- UV-beständig von −40 °C bis +95 °C · 20–30 Jahre Lebensdauer
- Lieferzeit 6–10 Wochen · ein Modul in 1–2 Minuten aufgebaut
- Keine bauliche Vorbereitung nötig
Die anpassungsfähigste mobile Lösung – für Kurven, Linien und Schutzinseln
Wenn der Hochwasserschutz eine Strecke abdecken muss, eine Kurve nehmen soll oder sich um ein Gebäude legen muss, sind starre Schottsysteme die falsche Wahl. Die Mobile Flutwand ist modular: einzelne ABS-Kunststoff-Module mit Aluminium-Verstärkungen werden im Hochwasserfall auf den Boden gestellt und über Federverriegelung mit Edelstahlseilen verbunden.
Das Wasser selbst stabilisiert das System – durch die L-förmige Modulbauweise presst der Wasserdruck die Module nach unten. Eine Bodenverankerung ist nicht nötig. Keine Bohrungen, keine dauerhaften Eingriffe am Untergrund.
Schutzhöhen
50 / 75 / 100 cm
Gewicht/Modul
6–8 kg
Aufbau/Modul
1–2 Minuten
Lebensdauer
20–30 Jahre
Vier Eigenschaften – für Anwendungen, die kein Schott abdeckt
Wasserdruck-Stabilisierungs-Prinzip
Die L-förmige Modulbauweise nutzt das Eigengewicht des Wassers: Druck auf das vertikale Wandelement wird gleichzeitig auf das horizontale Boden-Element nach unten umgeleitet. Das System drückt sich selbst in den Untergrund – ohne Bohrungen, ohne Anker, ohne dauerhafte Eingriffe.
01Modularität für jede Geometrie
Gerade Wandstücke, Innen- und Außenkurven von 30° bis 90°, Endstücke, Klappmodule. Damit lassen sich gerade Strecken, gewinkelte Linien um Vorbauten und vollständig geschlossene Schutzinseln aufbauen. Bei größeren Anwendungen kombiniert man hunderte Meter Schutzlinie.
02Sehr geringes Gewicht
Nur 6–8 kg pro Modul – ein Bruchteil vergleichbarer Aluminium- oder Stahlmodule. Ein Modul ist von einer Person handhabbar. Transport mit normalem PKW-Anhänger möglich. Bei Mehrobjekt-Konstellationen können große Modul-Pools zentral gelagert und bei Bedarf mit dem Transporter zum Einsatzort gebracht werden.
03Langlebige Materialqualität
ABS-Kunststoff (wetterbeständig, schlagfest), Aluminiumprofile als Verstärkungen, PVC-beschichtetes Dichtungsgewebe, Edelstahlseile mit Federverriegelung. UV-beständig von −40 °C bis +95 °C – in allen mitteleuropäischen Klimazonen unproblematisch lager- und einsetzbar.
04Mobile Flutwand – drei Schutzhöhen, eine Modulfamilie
Alle Schutzhöhen teilen die gleiche Modulgeometrie und sind untereinander kompatibel. Die Wahl der Schutzhöhe hängt vom zu erwartenden Wasserstand, der Anwendung und dem verfügbaren Lagerplatz ab.
Mobile Flutwand
ABS-Kunststoff-Module mit Aluminium-Verstärkungen und PVC-Dichtungsgewebe. Edelstahlseile und Federverriegelung verbinden die Module. Das Wasser stabilisiert das System selbst – kein Anker, kein Werkzeug, keine bauliche Vorbereitung.
Schutzhöhen
50 / 75 / 100 cm
Gewicht/Modul
6–8 kg
Geometrien
Gerade, Kurven, Endstücke
Preis
auf Anfrage
Die drei Schutzhöhen im Überblick
Schutzhöhe 50 cm
- Modul-Tiefe68 cm
- Gewichtca. 6 kg/Modul
- Lagerbedarfminimal
Akutsicherung mit kurzer Vorwarnzeit, Hauseingänge und Hofzugänge bei moderater Risikolage, erste Schicht in mehrschichtigen Schutzkonzepten.
Schutzhöhe 75 cm
- Modul-Tiefe75 cm
- Gewichtca. 7 kg/Modul
- Lagerbedarfmittel
Standard für die meisten Anwendungen – privat, gewerblich, Mehrobjekt-Pools. Guter Kompromiss aus Schutzhöhe, Handhabung und Lagerbedarf.
Schutzhöhe 100 cm
- Modul-Tiefe86 cm
- Gewichtca. 8 kg/Modul
- Lagerbedarfgrößter der drei
Für Standorte in Hochwasser-Risikozonen, gewerbliche Anlagen mit hohem Sachschadenpotenzial, kommunale Auflagen, Schutzinseln um sensible Anlagen.
Aufbau in Minuten – modular, ohne Werkzeug
Das Video zeigt den kompletten Aufbau einer Schutzlinie: Module aufstellen, verbinden, Kurven setzen. Eine Person, kein Werkzeug, keine Bodenverankerung.
- L-förmige Module – stabil durch Wasserdruck
- Federverriegelung und Edelstahlseile
- 6–8 kg pro Modul – handhabbar für eine Person
In fünf Schritten einsatzbereit
Ein Standard-Modul ist in 1–2 Minuten aufgestellt und verriegelt. 30 Meter Schutzlinie sind mit zwei eingewiesenen Personen in 20–30 Minuten aufgebaut.
Untergrund vorbereiten
Hindernisse entfernen, groben Schmutz wegfegen. Tragfähiger Untergrund (Asphalt, Beton, Pflaster) für beste Dichtwirkung.
Module aufstellen
L-Form sorgt für stabilen Stand: horizontales Boden-Element auf dem Untergrund, vertikales Wandelement zeigt nach oben.
Module verbinden
Federhaken ankoppeln, Edelstahlseile verbinden. Statische Stabilität auch bei großen Längen durch das Seilsystem.
Kurven & Endstücke
Kurvenmodule bei Richtungsänderungen einsetzen. Bei Schutzinseln: überlappende Verbindungselemente für geschlossene Linie.
Verriegelung prüfen
Alle Module auf korrekte Verriegelung prüfen. Nicht verbundene Module sind ein Schwachpunkt – vollständige Verriegelung ist essentiell.
Für jede Schutzlinie die passende Form
Alle drei Schutzhöhen sind in denselben Geometrien verfügbar. Je nach Anwendung werden sie kombiniert.
Gerade Module
Das Standard-Element: ca. 1 Meter Länge, gerades Wandstück. Die häufigste Modulart – wird in jeder Schutzlinie eingesetzt. Edelstahlseile sorgen für statische Stabilität auch bei großen Längen.
Innen- und Außenkurven (30°–90°)
Erlauben Richtungsänderungen in der Schutzlinie. Mit Innen- und Außenkurven lassen sich Linien um Vorbauten herumführen, Gebäudeecken anschließen oder rechteckige Schutzinseln bilden.
Endstücke und Klappmodule
Am Beginn oder Ende einer offenen Schutzlinie – dort, wo die Wand auf bestehendes Mauerwerk trifft. Klappmodule dichten Übergänge oder schmale Stellen mit besonderer Geometrie ab.
Drei Anwendungsmuster
Gerade Schutzlinie
Gerade Module mit Endstücken am Anfang und Ende, die an bestehendes Mauerwerk anschließen. Geeignet vor breiten Eingangsfronten oder Werktoren – schnellster Aufbau, minimale Teile.
Rechteckige Schutzinsel
Gerade Module kombiniert mit vier 90°-Außenkurven ergeben eine geschlossene Schutzinsel. Ideal für Trafostationen, Pumpwerke, kritische Haustechnik – vollständig umschließender Schutz.
Geschwungene Linie
Gerade Module mit 30°, 45° oder 60°-Kurven angepasst an die Geländeform. Geeignet für Vorplätze mit Bepflanzung, unregelmäßige Hofflächen oder kommunale Schutzlinien entlang von Straßen.
Schnelle Einordnung nach Situation
| Wenn Ihre Situation ist… | …passt meist: |
|---|---|
| Akutsicherung, niedrige Stauhöhe, kurze Linie | 50 cm, gerade Module |
| Standard-Hauseingang oder Hofzugang mit Vorplatz | 75 cm, mit Kurvenmodulen |
| Werkstor oder Anlieferung Gewerbeobjekt | 75 cm, längere gerade Linie |
| Tiefgaragenzufahrt, moderate Stauhöhe | 75 cm, mit Endstücken zum Mauerwerk |
| Dokumentierte Hochwasser-Risikozone | 100 cm, längere Linie oder Schutzinsel |
| Schutzinsel um sensible Anlage (Trafo, Pumpwerk) | 100 cm, Schutzinsel-Konfiguration |
| Mehrobjekt-Pool für Bauträger oder Verwaltung | 75 cm als einheitliche Standard-Konfiguration |
| Schutz um Gebäudeecken herum | 75 oder 100 cm, mit 90°-Kurven |
Wo die Mobile Flutwand eingesetzt wird
Die richtige Wahl überall dort, wo flexible Linienführung, keine bauliche Vorbereitung und schneller Aufbau gefragt sind.
Werkstore und Anlieferungsbereiche mit langen Schutzlinien.
Als Akut-Alternative an der Rampe bei moderater Stauhöhe.
Mehrobjekt-Pool: zentrale Lagerung, Einsatz bei drohendem Hochwasser.
Vorplätze und Hofbereiche, die keine starre Schottlösung erlauben.
Ohne baulichen Eingriff – sofort einsetzbar, kein Aufmaß nötig.
Vergleich aller mobilen Lösungen – wann welche Lösung passt.
Platzbedarf realistisch einplanen
Viele Module brauchen Platz. Der häufigste Praxis-Bremspunkt bei der Planung – hier sind die wichtigsten Kenndaten.
Lagervolumen
Pro Standardmodul (50 cm) ca. 0,3 m³. Ein typisches Set für 30 Meter Schutzlinie (30 Module) entspricht ca. 9 m³ – etwa eine gut gefüllte Garage. Module lassen sich stapeln, was den Platzbedarf reduziert.
Lagerbedingungen
Trocken, schattig, vor Feuchtigkeit geschützt. Das Material ist UV-beständig, aber direkte Dauerbestrahlung verkürzt die Lebensdauer. Keller, Wirtschaftsraum oder Garage sind geeignet.
Transport
Bei privaten Anwendungen reicht ein normaler PKW-Anhänger oder Transporter. Bei kommunalen oder gewerblichen Mehrobjekt-Pools empfehlen wir feste Logistikkonzepte mit Pickup-Service bei drohendem Hochwasser.
Mehrobjekt-Pool – wirtschaftlichste Variante für Bauträger & Verwaltungen
Zentrallagerung an einem Verwaltungsstandort, im Ereignisfall mit Transporter zum betroffenen Objekt. Damit deckt eine moderate Modul-Anzahl mehrere Standorte ab. Wir beraten Bauträger, Hausverwaltungen und kommunale Betriebe individuell zu einem passenden Pool-Konzept.
20–30 Jahre Lebensdauer – wartungsarm zwischen den Einsätzen
Da das System eingelagert ist und keine Dauerbelastung erfährt, ist der Wartungsaufwand gering. Regelmäßige Sichtprüfungen sichern die Funktionsbereitschaft.
Sichtprüfung
- Module auf Risse im ABS-Kunststoff prüfen
- Federhaken und Verriegelung auf Funktion prüfen
- Edelstahlseile auf Korrosion prüfen
- PVC-Dichtungen auf Risse und Verformungen
Reinigung & Prüfung
- Vollständige Reinigung – besonders Boden-Elemente
- Dichtungen auf Treibgut-Schäden prüfen
- Vor Einlagerung vollständig trocknen lassen
Großinspektion
- Probe-Aufbau zur Funktionsprüfung
- Dichtungen vorbeugend erneuern bei Materialermüdung
- Bei gewerblichen Anlagen: Schulungs-Auffrischung
20–30 Jahre Lebensdauer · Wartungsverträge empfohlen
ABS-Kunststoff und Aluminium sind langlebige Materialien. Die PVC-Gewebedichtung ist das verschleißkritische Bauteil und wird im Laufe der Lebensdauer mehrfach erneuert. Wir bieten Wartungsverträge an – besonders empfehlenswert für gewerbliche und kommunale Anlagen mit Mehrobjekt-Pools.
Was Kunden nach dem Einsatz sagen
Schnelle Lieferung, einfacher Aufbau. Die Module sind leichter als erwartet – das System war in gut 20 Minuten aufgestellt. Beim nächsten Starkregenereignis waren wir vorbereitet.
M. K.
★ Google-Bewertung · 5 Sterne
Wir haben die Flutwand für unsere Anlage mit mehreren Schutzlinien eingesetzt. Die Beratung war sehr gut – die richtige Konfiguration mit Kurvenmodulen wurde genau geplant. Funktioniert einwandfrei.
T. H.
★ Google-Bewertung · 5 Sterne
Als Hausverwaltung mit mehreren Objekten ist der zentrale Pool eine wirtschaftlich sehr sinnvolle Lösung. Gute Beratung, prompte Lieferung, klare Einweisung des Hausmeisters.
S. B.
★ Google-Bewertung · 5 Sterne
Was Kunden uns oft fragen
Was kostet eine Mobile Flutwand?
Der Preis hängt von Schutzhöhe, Modul-Anzahl und Modul-Geometrie ab. Ein Set für 6 Meter gerade Linie mit 50 cm Schutzhöhe liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. 30 Meter mit 75 cm Schutzhöhe und mehreren Kurvenmodulen liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Wir erstellen pro Projekt ein detailliertes Angebot.
Wann lohnt sich die Mobile Flutwand gegenüber Dammbalken oder Klappschott?
Die Mobile Flutwand ist die richtige Wahl, wenn drei Kriterien zusammenkommen: keine bauliche Vorbereitung gewünscht oder möglich, flexible Linienführung (Kurven, Schutzinseln), und Akzeptanz eines manuellen Aufbaus vor dem Ereignis. Dammbalken sind besser bei sehr hohen Schutzhöhen über 100 cm. Klappschott ist die richtige Wahl, wenn Autonomie und dauerhafte Befahrbarkeit Priorität haben.
Wie schnell ist die Mobile Flutwand einsatzbereit?
Ein Standardmodul wird in 1–2 Minuten aufgebaut. Eine Schutzlinie von 30 Metern ist mit zwei eingewiesenen Personen in 20–30 Minuten aufgestellt – eine der schnellsten mobilen Lösungen, wenn Vorwarnzeit vorhanden ist.
Funktioniert das System wirklich ohne Bodenverankerung?
Ja. Die L-förmige Modulbauweise nutzt das Eigengewicht des Wassers: Der Druck auf das vertikale Wandelement wird gleichzeitig auf das horizontale Boden-Element nach unten umgeleitet. Das System drückt sich selbst gegen den Untergrund. Voraussetzung ist ein tragfähiger Untergrund (Asphalt, Beton, Pflaster). Bei weichem Boden kann die Sickerungsrate höher sein.
Welche Schutzhöhe wird am häufigsten gewählt?
Die 75-cm-Variante ist die häufigste Wahl. Sie deckt die meisten Hochwasser-Risikolagen ab und bietet den besten Kompromiss aus Schutzhöhe, Handhabbarkeit und Lagerbedarf. Die 50-cm-Variante kommt bei Akutsicherungen und kleineren Anwendungen zum Einsatz; die 100-cm-Variante bei dokumentiert höheren Risikolagen.
Wie viel Lagerplatz brauche ich?
Pro Modul ca. 0,3 m³ (bei der 50-cm-Variante). Bei 30 Modulen für 30 Meter Schutzlinie entspricht das ca. 9 m³ – etwa eine gut gefüllte Garage. Module lassen sich stapeln. Bei Mehrobjekt-Pools empfehlen wir feste Lagerregale, die wir bei Bedarf mitliefern.
Kann ich Module nachträglich ergänzen?
Ja, das System ist erweiterungsfähig. Zusätzliche Module können nachgekauft werden. Wichtig: die Schutzhöhe muss gleich bleiben, weil Module unterschiedlicher Höhen sich nicht zuverlässig miteinander verbinden lassen.
Wie wirkt sich die Mobile Flutwand auf die Versicherung aus?
Dokumentierte Hochwasserschutz-Maßnahmen wirken in der Regel positiv. Bei mobilen Systemen ist die Versicherer-Bewertung differenziert – manche berücksichtigen mobile Maßnahmen schwächer als fest verbaute, weil eine aktive Reaktion erforderlich ist. Wir erstellen die Liefer-Dokumentation so, dass sie für Versicherungsgespräche nutzbar ist.
Wie lange dauert die Lieferung?
Typischerweise 6–10 Wochen – deutlich kürzer als bei fest verbauten Systemen. Bei größeren Pools kann es etwas länger dauern. Bei Akut-Anfragen klären wir, ob Lagerware verfügbar ist – das kann die Lieferzeit deutlich verkürzen.
Welche Schutzhöhe und Modul-Konfiguration zu Ihrer Schutzlinie passt – wir klären das gemeinsam
Aufmaß vor Ort, Konfiguration mit Kurven und Endstücken, vollständiges Modul-Paket aus einer Hand. Mehrobjekt-Pools und kommunale Anfragen ausdrücklich willkommen.
- Keine bauliche Vorbereitung nötig
- Mehrobjekt-Pools und B2B-Anfragen willkommen
- Versicherer-konforme Liefer-Dokumentation inklusive