Lösungen · Bestandshaus · Nachrüstung

Hochwasserschutz nachrüsten – gegen Hochwasser, Starkregen und Überschwemmung

Hochwasserschutz lässt sich ohne Abriss in jedes Bestandshaus einbauen. Nach einem Schaden, präventiv oder im Zuge einer Sanierung. Mit Beratung, Aufmaß und Einbau aus einer Hand.

Jedes Bestandshaus
3 typische Anlässe
Deutschlandweit
Zertifizierter Fachbetrieb
IFT-geprüfte Produkte
10+ Jahre Erfahrung
★★★★9.000+ Beratungen
Hochwasser, Starkregen oder Überschwemmung?

Die Ursache spielt für die Nachrüstung keine Rolle

Alle Lösungen reagieren auf Wasserdruck an der Öffnung – nicht auf die Ursache dahinter. Ob der Fluss über die Ufer getreten ist, Starkregen-Oberflächenabfluss über die Straße kommt oder Rückstau aus dem Kanal drückt: Die Nachrüstung wirkt gegen alle drei Szenarien.

Sie müssen bei der Nachrüstung also nicht wissen, welches Szenario Sie in Zukunft treffen wird.

Hinweis für die Priorisierung: Starkregen-Gefährdung priorisiert andere Schwachstellen als Hochwasser – Lichtschächte und Garagenzufahrten sind bei Starkregen besonders kritisch. Im Vor-Ort-Termin bewerten wir beides getrennt.
Wie kommt Schutz ins bestehende Haus?

Drei Prinzipien – ohne Abriss

Vorgesetzte Lösungen

Acrylschott, Wabenplatte, Flutschott, Mobile Flutwand werden vor das vorhandene Bauteil gesetzt – Fenster, Tür, Tor bleibt im Bestand. Die Schutzwirkung kommt vom hinzugefügten System.

Mobile Lösungen ohne Eingriff

Dam Easy, Mobile Flutwand, Hydro Sack brauchen keine Veränderung am Gebäude. Im Alltag eingelagert, bei drohendem Hochwasser oder Starkregen eingesetzt.

Bauteiltausch wenn ohnehin nötig

Wasserdichte Türen, Fenster und Tore lohnen sich, wenn das Bauteil ohnehin sanierungsbedürftig ist. Kombination mit Einbruchschutz in einer Investition möglich.

Drei typische Anlässe

Wann Eigentümer nachrüsten – und was dann typisch ist

Bestandshaus mit nachgerüstetem Acrylschott nach Starkregen-Überschwemmung Anlass 1
Anlass 1 · Häufigster Auslöser

Nach einem Schadensereignis

Nach einem Wassereintritt – durch Hochwasser, Starkregen oder Rückstau – sitzt die Erkenntnis tief. Sanierungsarbeiten laufen ohnehin, die Versicherung ist im Bilde, der Handlungsdruck ist hoch. Es geht weniger um das „Ob" als um das „Was, wo, mit welcher Schutzhöhe".

Schadensanalyse: An welcher Stelle kam das Wasser? Hochwasser, Starkregen oder Rückstau? Diese Infos liefern wertvolle Datenpunkte für die Auslegung.
Sofortmaßnahme Phase 1: Die bekannte Schwachstelle zuerst – z. B. Acrylschott am Kellerfenster. Schnelle Wirkung, klare Risikoreduktion.
Erweiterung Phase 2: Weitere Schwachstellen prüfen – ein Schadensereignis zeigt immer auch andere Stellen, die beim nächsten Ereignis kritisch werden könnten.
Versicherung: Wir erstellen die Dokumentation, sodass sie für Versicherungsgespräche nutzbar ist.
Bestandshaus mit präventiv nachgerüstetem Starkregenschutz – Lichtschachtabdeckung Anlass 2
Anlass 2

Präventiv – wegen geänderter Risikolage

Starkregen-Ereignisse nehmen deutschlandweit zu – das ist aktuell der häufigste Auslöser für präventive Nachrüstungen. Nachbargrundstücke wurden überschwemmt, der Versicherer hat eine neue Risikoeinschätzung verschickt, oder das Klimabewusstsein wächst.

Hier geht es weniger um akuten Druck als um rationale Abwägung: Wie wahrscheinlich ist ein Schaden? Wie hoch wäre er? Wann lohnt sich die Investition?

Risikoanalyse: Eintrittswahrscheinlichkeit für Hochwasser und Starkregen getrennt einschätzen, potenzielle Schadenshöhe bewerten.
Phasenmodell: Phase 1 kritischste Schwachstellen (Kellerfenster, Lichtschacht, Hauseingang), Phase 2 weitere Bereiche 1–2 Jahre später. Investition verteilt, nach jeder Phase ist messbar Schutz aufgebaut.
Alle Schwachstellen beim EFH
Hochwasserschutz integriert in laufende Sanierung – wasserdichtes Fenster als Nachrüstung Anlass 3
Anlass 3 · Wirtschaftlichster Zeitpunkt

Im Zuge anderer Sanierungen

Wenn ohnehin saniert wird, ist das oft der wirtschaftlichste Zeitpunkt für Hochwasser- und Starkregenschutz. Bauliche Anpassungen sind Teil der Sanierung, Lieferzeiten überlappen, Beeinträchtigung ist sowieso vorhanden.

Fenstertausch im Keller oder EG → Wasserdichtes Fenster als integrierte Lösung
Sanierung der EingangstürWasserdichte Tür mit RC-Einbruchschutz kombiniert
Erneuerung GaragenzufahrtKlappschott oder Wasserdichtes Tor
Lichtschacht-SanierungLichtschachterhöhung als Teil der Erneuerung
Wichtig: Beratung idealerweise vor Sanierungs-Start einplanen. Wenn Aufträge vergeben sind, ist die Integration schwieriger.
Welche Lösungen besonders gut nachrüstbar sind

Alle Lösungen nach Eingriffstiefe

Praktisch alles aus unserem Sortiment kann nachträglich eingebaut werden. Die Eingriffstiefe bestimmt, wie schnell und wirtschaftlich die Nachrüstung geht.

Ohne baulichen Eingriff

Mobile Lösungen – sofort einsatzbereit

Keine Baustelle, kein Mauerwerks-Eingriff. Geeignet für seltene Ereignisse, Denkmalschutz, Mieter, akute Sofortmaßnahmen.

Minimaler Eingriff

Schienen / Rahmen / Klebung – wenige Stunden

Das Bauteil selbst bleibt im Bestand. Installation wenige Stunden bis einen Tag pro Schutzpunkt. Die meisten Nachrüst-Projekte fallen in diese Kategorie.

Acrylschott Flutschott (Click) Wabenplatte Lichtschachtabdeckung Lichtschachterhöhung
Bauteiltausch

Komplettersatz – bei sanierungsbedürftigem Bauteil

Lohnt sich besonders, wenn das Bauteil ohnehin sanierungsbedürftig ist oder Hochwasser- und Einbruchschutz kombiniert werden sollen.

Großeingriff

Klappschott – nur bei ohnehin geplanter Bodenarbeit

Betonwanne im Boden erforderlich. Im reinen Nachrüst-Kontext nur dann sinnvoll, wenn der Bodenbelag ohnehin erneuert wird.

So gehen wir vor

Vier Schritte zur Nachrüstung

Bei laufenden Sanierungen klären wir frühzeitig, wie sich Hochwasser- und Starkregenschutz noch integrieren lässt. Bei akutem Handlungsdruck priorisieren wir die schnell umsetzbaren Lösungen.

1

Erstgespräch mit Anlass-Klärung

Nach Schaden, präventiv oder im Zuge einer Sanierung? Das bestimmt die Dringlichkeit und die Lösungen, die zuerst betrachtet werden.

2

Vor-Ort-Aufmaß

Öffnungen vermessen, Mauerwerksanbindung prüfen. Hochwasser- und Starkregen-Gefährdung getrennt bewerten. Wir sagen ehrlich, wenn eine Voraussetzung erst geschaffen werden muss.

3

Konzept mit Nachrüst-Logik

Eingriffstiefe pro Schutzpunkt klar ausgewiesen. Priorisierung nach Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe und wirtschaftlicher Sinnhaftigkeit.

4

Einbau mit minimaler Beeinträchtigung

Mobile Lösungen: sofort. Vorgesetzte: wenige Stunden bis einen Tag pro Schutzpunkt. Bauteiltausch abgestimmt mit Ihrem Tagesablauf.

Häufige Fragen

Was Eigentümer vor der Nachrüstung fragen

Schützt eine Nachrüstung auch bei Starkregen und Überschwemmung – oder nur bei Hochwasser?

Ja, gegen alle drei Szenarien. Alle Lösungen stoppen Wasser am Eintrittsweg – unabhängig von der Ursache. Sie müssen nicht wissen, welches Szenario Sie treffen wird.

Lohnt sich Nachrüstung auch bei reiner Starkregen-Gefährdung ohne Flussnähe?

Ja. Starkregen-Überschwemmungen verursachen die gleichen Schäden wie Flusshochwasser – und nehmen deutschlandweit zu. Die Nachrüstung gegen Starkregen folgt der gleichen Logik: Lichtschächte, Garagenzufahrt, Kellertür identifizieren und schrittweise absichern.

Unser Haus wurde bei Starkregen überschwemmt – können wir schnell nachrüsten?

Ja. Als Sofortmaßnahme empfehlen wir mobile Lösungen (Dam Easy, Hydro Sack) – innerhalb weniger Tage einsatzbereit, ohne Bauarbeiten. Parallel starten wir die Planung für dauerhafte Lösungen. Erste feste Lösung (z. B. Acrylschott am Kellerfenster) typischerweise in 4–8 Wochen installiert.

Kann ich Hochwasserschutz in jedes Bestandshaus nachrüsten?

Praktisch ja. Es gibt keinen Bautyp und kein Baujahr, für das wir nicht zumindest eine Lösung anbieten könnten. Bei eingeschränkter Bausubstanz sind die Optionen unterschiedlich, aber es gibt sie.

Wie lange dauert eine Nachrüstung?

Mobile Lösungen: sofort. Vorgesetzte Lösungen: 4–10 Wochen vom Aufmaß bis Einbau. Bauteiltausch: 6–16 Wochen. Klappschott: bis 6 Monate inklusive baulicher Vorbereitung.

Was kostet eine Nachrüstung?

Mobile Sofortlösung für eine Tür: unter 1.000 €. Acrylschott pro Kellerfenster: niedriger vierstelliger Bereich. Wasserdichte Bauteile und Klappschott sind höher. Detailliertes Angebot pro Projekt.

Was ist der wirtschaftlichste Zeitpunkt?

Nach einem Schaden ist die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen. Präventiv lohnt es sich, sobald das Risiko realistisch ist – mit zunehmender Starkregen-Häufigkeit steigt das an immer mehr Standorten. Bei laufender Sanierung fast immer wirtschaftlich, weil Maßnahmen überlagert werden.

Bin ich mit einer Nachrüstung besser versichert?

Dokumentierte Maßnahmen beim Versicherer anzeigen – manche reduzieren bei nachgewiesenem Hochwasser- und Starkregenschutz die Prämien. Wir erstellen versicherungs-konforme Dokumentation.

Funktioniert Nachrüstung auch im Souterrain oder Hochparterre?

Ja – sogar typische Nachrüst-Situationen. Besonders bei Starkregen sind Souterrains kritisch, weil Oberflächenwasser auf die tiefer liegenden Öffnungen zuläuft.

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Lassen Sie uns die Nachrüstung gemeinsam planen

Welche Lösung zu Ihrem Bestandshaus passt, hängt vom Anlass, Ihrem Risikoprofil und der baulichen Situation ab. Wir schauen uns das Haus an und finden den passenden Weg.

  • Eingriffstiefe offen kommuniziert
  • Versicherungs-konforme Dokumentation
  • Koordination mit laufender Sanierung möglich
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Hochwasserschutz für private Wohngebäude

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