Hier können Sie bei Hochwasser Sandsäcke kaufen!

Hier können Sie bei Hochwasser Sandsäcke kaufen!

Sie haben Hochwasser und möchten dagegen Sandsäcke kaufen? Dann sind Sie hier genau richtig. Wir zeigen Ihnen heute nicht nur, wo Sie Sandsäcke gegen Hochwasser herbekommen, wenn Sie welche benötigen, wir zeigen Ihnen auch die Vor- und Nachteile von Sandsäcken.

Weiterhin zeigen wir Ihnen am Ende auch, welche Alternativen es gibt und wo Sie diese kaufen können. Den eines vorweg: Gerade, wenn man sich vor Starkregen schützen möchten, sind Sandsäcke nicht hilfreich. Sie könnten nämlich niemals so schnell Sandsäcke verlegen, wie das Wasser zum Teil vom Himmel fällt und in den Keller läuft.

Es gibt jedoch andere Situationen in denen Sandsäcke sehr hilfreich sein können. Sandsäcke werden vor allem von der Feuerwehr und wenn es um Flusshochwasser oder den Deichbau geht, sehr oft benutzt.

Um Ihnen jedoch einen besseren Überblick zu verschaffen werden wir auf folgende Punkte eingehen:

  1. Die verschiedenen Arten von Sandsäcken, die Sie bei Hochwasser kaufen können! 
  2. Hier können Sie Sandsäcke bei Hochwasser kaufen
  3. Vorteile und Nachteile der Sandsäcke
  4. Wie benutzt man Sandsäcke? 
  5. Welche Alternativen gibt es zu Sandsäcken? 

1. Die verschiedenen Arten von Sandsäcken, die Sie bei Hochwasser kaufen können! 

Es gibt viert Arten von Sandsäcken für Hochwasser: Jute-Sandsäcke, PP Sandsäcke in Weiß, PP Sandsäcke in Schwarz und Polyacryl Sandsäcke. Diese werden wir Ihnen nun etwas detaillierter beschrieben:

  • Jute-Sandsäcke
    • Diese Variante wird meistens im Katastrophenfall genutzt. Sie sind  in der Regel nur einmal verwendbar und die günstigste Alternative im Sandsackbereich.
    • Gerade wenn es um die Deichverteidigung geht, zeigen diese Sandsäcke ihre Stärken.
    • Ein gefüllter Jute-Sandsack kostet ungefähr 0,40 bis 1,20€ und ist fast überall erhältlich, es gibt Sie außerdem in verschiedenen Größen. Wenn Sie die Sandsäcke mehr als einmal verlegen möchten, sollten Sie jedoch lieber zu anderen Varianten greifen.

  • PP-Sandsäcke weiß oder schwarz
    • Beide Sandsäcke sind wiederverwendbar und viel robuster als Jute-Sandsäcke.
    • Sie sind mit doppelten Nähten gegen ein Aufplatzen geschützt.
    • Die schwarzen PP-Sandsäcke können Sie gegen Hochwasser kaufen, wenn Sie diese im freien Lagern müssen, weil diese UV-beständig sind.
    • Wichtig bei diesen Sandsäcken gegen Hochwasser ist, dass diese abgedeckt gelagert werden. Gerade bei den weißen und nicht UV-beständigen Sandsäcken kommt dieses Verhalten zum tragen.
    • Die PP-Sandsäcke sind jedoch nicht für den dauerhaften Einsatz geeignet.
    • Ein loser PP-Sandsack kostet etwa 0,30 bis 0,90 €

  • Polyacryl-Sandsäcke bei Hochwasser kaufen –
    • Dies sind die haltbarsten Sandsäcke, die Sie gegen Hochwasser kaufen können.
    • Die Polyacryl-Sandsäcke sind maximal UV-stabil und somit lange haltbar.
    • Dafür müssen Sie jedoch auch etwas mehr ausgeben, ein PAC Sandsack kostet ungefähr 1,00 bis 3,50€.  Außerdem sind diese Sandsäcke nicht überall erhältlich. Am besten ist es im Internet danach zu suchen.

2. Hier können Sie Sandsäcke bei Hochwasser kaufen

Nun kennen Sie alle unterschiedlichen Arten von Sandsäcken und wissen bald ebenfalls wie man diese befüllt und verlegt. Nun stellen Sie sich sicherlich die Frage, wo kann man Sandsäcke gegen Hochwasser kaufen? Dies werden wir Ihnen nun erklären.

Ungefüllte Sandsäcke bekommen Sie im Baumarkt, auf Amazon und bei verschiedenen Anbietern im Internet. Baumärkte haben meistens nur Jute-Sandsäcke und eventuell noch PP-Sandsäcke auf Lager, Porylacryl-Sandsäcke sind meistens schon weg. Wenn Sie solche suchen, dann raten wir Ihnen bei Google nachzusehen. Wir empfehlen Ihnen bei PP-Sandsäcken www.sandsaecke-bs.de und bei Polyacryl-Sandsäcken www.erco-hochwasserschutz.com.

Hier eine Übersicht von Möglichkeiten aus dem Internet:

  • www.erco-hochwasserschutz.com
  • www.sandsaecke-bs.de
  • www.sandsaecke-hochwasser.de
  • www.sandsackshop.de

Gefüllte Sandsäcke sind um einiges teurer als ungefüllte, dafür jedoch leichter anzuwenden. Dies liegt vor allem an den hohen Transportkosten für gefüllte Sandsäcke. In der Regel werden diese im 10er Pack auf einer Palette geliefert. Dies ist natürlich keine Alternative, wenn Sie schnelle Abhilfe benötigen.

Für gefüllte Sandsäcke können Sie ebenfalls bei den oben genannten Seiten nachsehen. Weiterhin können Sie bei Amazon schauen.

Sand für Sandsäcke bekommen Sie im Baumarkt, bei einem Baustoffhandel oder im Internet. Wenn Sie nicht viel Sand benötigen reicht es, wenn Sie im Baumarkt nachsehen. Für größere Mengen sollten Sie jedoch lieber zum Baustoffhandel gehen. Natürlich können Sie auch bequem im Internet nachsehen und sich den Sand nach Hause liefern lassen.

 

3. Vorteile und Nachteile der von Sandsäcken bei Hochwasser

Sandsäcke sind bei den Menschen sehr beliebt, wenn es sich um Hochwasserschutz handelt. Diese werden sogar von Feuerwehrleuten, Soldaten und Helfern vom THW genutzt. Sie werden Beispielsweise genutzt, wenn ein Deichbruch ausstehen könnte oder dieser nicht mehr ausreicht. Dennoch greifen auch Privatleute zum Sandsack, um Ihre Türen und Fenster zu schützen.

Sandsäcke sind vor allem im Hochwasserschutz gegen Flusshochwasser vorteilhaft. Wenn man früh genug darüber informiert ist, dass es durch das Ansteigen von Pegelständen zu einem Hochwasser kommen wird, dann kann man beginnen Sandsäcke zu verlegen.

Sandsäcke sind deshalb auch so beliebt, weil diese im Vergleich zu professionellen Hochwasserschutzsystemen günstiger sind. Eine Schutzlinie aus Sandsäcken kostet je nach Höhe und Länge unter 100,00€. Sie finden diese in fast jedem Baumarkt, daher können Sie auch schnell darüber verfügen.

Sandsäcke haben jedoch auch enorme Nachteile, je nachdem wie Sie zum Einsatz kommen. Wenn Sie von einem Starkregen überrascht werden, haben Sie im Normalfall 10-20 Minuten Zeit um zu reagieren. Um eine Sandsack-Schutzlinie von 40 cm Höhe und 100 cm Breite zu erreichen benötigen Sie 16 Sandsäcke, zu zweit dauert es etwa eine Minute um einen Sandsack zu befüllen und zu verschließen. Dann dauert es noch etwas, bis Sie 16 Sandsäcke, die alle ungefähr 20 Kg wiegen von A nach B bringen. Insgesamt brauchen Sie somit mindestens 20 Minuten, wenn Sie schnell sind und die Sandsäcke perfekt verlegen, ohne das Wasser eindringen kann.

Somit reicht die Zeit meistens nicht aus, um sich mit Sandsäcken gegen Starkregen zu schützen. Sie müssten diese also bereits vor dem Starkregen verlegt haben, um eine Chance zu haben. Merken Sie sich also diesen Punkt: Bei Starkregen sind Sandsäcke nur geeignet, wen Sie schon vorher verlegt wurden. 

Kommen wir nun zu einem weiteren wichtigen Punkt. Wir zeigen Ihnen jetzt wie man Sandsäcke richtig benutzt.

4. Wie benutzt man Sandsäcke bei einem Hochwasser richtig?

Bevor wir Ihnen erklären, wie man Sandsäcke richtig gefüllt und verlegt, klären wir als erstes, welchen Sand Sie benötigen. Wenn Sie sich für den falschen Sand entscheiden, dann kann es nämlich passieren, dass Sie keine saubere Abdichtung hinbekommen und die ganze Arbeit umsonst war.

Beginnen wir also mit dem Sand: Dieser braucht eine Körnung von 0 bis 8 mm. Dabei kommt es jedoch darauf an, welchen Art Sandsack Sie benutzen. In PP-Säcke kann Beispielsweise auch der sehr feine Sand angewendet werden, beim Jute-Sack hingegen kann dies zu Problemen führen.

Pro Sandsack benötigen Sie zwischen 10 uns 20 kg Sand, achten Sie jedoch trotzdem auf die Angaben des Herstellers. Die Menge der Sandsäcke hängt davon ab, wie hoch und breit die Öffnung ist, die Sie schützen möchten. Hier eine Formel, um zu wissen, wie viel Sandsäcke Sie benötigen (Formel des THW): Pro qm werden ca. 8 Sandsäcke benötigt, wenn diese mit 20 kg und zu 2/3 gefüllt sind. Wenn es sich um Sandsäcke von 30 x 60 cm handelt, benötigen Sie ungefähr 4 Sandsäcke pro Meter Schutzlinie, wenn Sie eine Schutzlinie von etwa 10 cm erreichen möchten. Die Anzahl der Sandsäcke multipliziert mit der Menge an Sand pro Sandsack errechnet die gesamte Sandmenge.

Es werden mindestens zwei Personen benötigt um einen Sandsack zu füllen. Wenn Sie nur wenige Sandsäcke befüllen müssen, reicht meistens eine Schaufel aus. Hier ist es außerdem wichtig, dass Sie den Sandsack nur 2/3 befallen.

Wenn Sie sich vor Wasser schützen wollen, klappen Sie die Obere Lasche um und legen den Sandsack mit der Lasche nach unten in Position. Diese Seite muss dann in Richtung des Wassers liegen. Sie können den Sandsack ebenfalls zubinden, in diesem Fall sollten Sie die zugebundene Seite gegen die Wasserrichtung leben. Danach treten und drücken Sie die Sandsäcke fest an den Boden, die Sandsäcke müssen so eng wie möglich aneinander liegen.

Bei Stauhöhen von über 40 cm raten wir Ihnen jedoch von diesem System ab. Hierfür gibt es nämlich sehr viele Systeme, die besser geeignet sind als Sandsäcke.

5. Welche Alternativen zu Sandsäcken, kann man noch kaufen?

Wie bereits erwähnt sind Sandsäcke nicht für jeden und jede Situation geeignet. Deshalb gibt es viele Alternativen zum Sandsack, die Sie kaufen können. Wir stellen Ihnen jetzt diese Ersatzsysteme vor. Beginnen wir mit den direkten Sandsack Ersatzsystemen.

Es gibt Beispielsweise Sandsack Ersatzsysteme, die mit Polymeren gefüllt sind und sich mit Wasser vollsaugen. Die Polymere sind kleine Granulate, die oft in Windeln eingesetzt werden, wenn diese mit Wasser in Kontakt kommen, quellen sie auf und lassen das Wasser nicht mehr frei. Diese Systeme gibt es in Form von Schlängeln und von Säcken.

Es gibt auch andere Säcke mit Polymer, diese sind beim Schutz von Fenstern und Türen eine gute Wahl. Bei längeren Breiten sollten Sie jedoch lieber zu Schlängeln greifen. Diese können durch die Länge einfacher und schneller verlegt werden, wenn dies benötigt wird.

Kommen wir nun zu den indirekten Sandsack Ersatzsystemen, hierzu gehören Systeme, die innerhalb von wenigen Minuten aufgebaut und meistens wieder verwendbar sind.

Ein Beispiel dafür sind die Schläuche aus PE, die man mit Wasser füllen kann. Diese werden vor der Öffnung platziert, die geschützt werden soll und mit Wasser gefüllt. Dafür können Sie den Hydrabarrier nutzen.

Wenn es sich um eine längere Strecke handelt, die geschützt werden muss, dann gibt es andere Systeme. Hierfür gibt es eine Wassersperre, die unter das Garagentor gelegt wird, diese wurde von der Firma Weather Stop aus Großbritannien entwickelt. Diese Sperre wird fest installiert und bietet permanenten Schutz. Diese können Sie auf Amazon erhalten.

Ansonsten gibt es noch die Spillblocker von PIG. Diese werden Normalerweise für die Rückhaltung von Öl und Chemikalien eingesetzt, funktionieren jedoch ebenfalls für die Rückhaltung von Wasser sehr gut. Die Sperre gibt es in verschiedenen Längen und Höhen, die größte ist 152 cm lang und 17 cm hoch. Leider ist die Sperre nicht im Handel erhältlich. Sie müssen über spezielle Partner erworben werden. Falls Sie sich dafür interessieren können Sie sich gerne an uns wenden.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Schutzmöglichkeiten erhalten Sie auch in diesen Artikeln: 

 

 

Hochwasserschutzprofis
Ihr Experte in Thema: Hochwasserschutz!
Lassen Sie sich jetzt kostenfrei und unverbindlich beraten!