So finden Sie die idealen Sandsack Ersatzsysteme

So finden Sie die idealen Sandsack Ersatzsysteme

Sandsäcke sind nicht für jeden geeignet, schon gar nicht, wenn es um den Hochwasserschutz geht. Deshalb suchen viele unserer Kunden nach Sandsack Ersatzsystemen, um sich die Arbeit zu erleichtern. Zum Glück für Sie, gibt es viele Alternativen zum Sandsack, die Sie kaufen können. Wir stellen Ihnen heute die Sandsack Ersatzsysteme vor, die funktionieren und eine gute Alternative darstellen. Und das egal wie hoch Sie Ihre Tür, Garage oder Fenster absichern müssen. Für alle Breiten und Höhen gibt es eine Lösung.

Damit wir Ihnen Zeit sparen, haben wir diesen Artikel in verschiedene Kategorien eingeteilt. Zuerst werden wir uns um die Systeme kümmern, die ähnlich wie ein Sandsack funktionieren. Alle Sandsack Ersatzsysteme, die man wie einen Sandsack einsetzen kann. Danach stellen wir Ihnen die indirekten Alternativen vor. Diese sind meist etwas schneller auf- und abgebaut, dafür aber etwas teurer in der Anschaffung. Im letzten Schritt werden wir auf die Ersatzsysteme eingehen, die unserer Meinung nach, bei höheren Stauhöhen helfen. Durch unsere Erfahrung wissen wir, dass in der Regel ab 30 cm Stauhöhe andere Hochwasserschutzsysteme sinnvoller sind, als Sandsäcke und deren Alternativen.

Weil Ihre Zeit sicher kostbar ist, werden wir auch direkt loslegen. Wir starten mit den direkten Sandsack Ersatzsystemen. Diese funktionieren mit einem Element, welches jeder daheim hat!

Direkte Sandsack Ersatzsysteme

In der Regel wird ein Sandsack mit Sand befüllt, soweit sollten wir alle übereinstimmen. Danach wird der Sandsack von A nach B getragen. Vorher muss man die Sandsäcke gekauft und irgendwo Sand gelagert haben, damit man erst mal einsatzbereit ist. Wenn Sie aktuell Sandsäcke nutzen, wissen Sie was das für eine heiden Arbeit sein kann. Die Systeme, die wir Ihnen nun vorstellen funktionieren mit Wasser, welches meist im Überfluss zu Hause verfügbar ist. Das erspart schon einmal die Lagerung.

Ein paar schlaue Köpfe haben sich irgendwann gedacht: “Warum muss man Sand nehmen, wenn man überall Wasser zur Verfügung hat?”. Daraufhin sind wahrscheinlich die folgenden Systeme entstanden.

Es gibt Sandsack Ersatzsysteme, die mit Polymeren gefüllt sind und sich praktisch mit Wasser vollsaugen. Alles, was Sie tun müssen ist, diese Schläuche oder Säcke nass zu machen und schon saugen Sie sich mit Wasser voll. Die Polymere sind kleine Granulate, die oftmals in Windeln eingesetzt werden. Wenn diese mit Wasser in Kontakt kommen, quellen die Polymere auf und lassen das Wasser nicht mehr frei.

Diese Systeme gibt es sowohl in Form von Schlängeln, als auch in Form von Säcken. Welche Art Sie kaufen sollten, hängt von Ihren Gegebenheiten ab. Unter den Säcken hat sich beispielsweise der Hydrosack bewährt. Diesen können Sie wie Sandsäcke in eine Linie legen, mit Wasser in Kontakt bringen, meist durch einen Gartenschlauch und dann einfach abwarten, bis sich der Hydrosack ausgedehnt hat. Diese Säcke sind stapelbar, wir raten aber davon ab. Das Risiko eines Anschwimmens ist hier gegeben.

Natürlich gibt es noch andere Säcke mit Polymer, die Sie sich ebenfalls anschauen sollten, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Die Säcke sind beim Schutz von Fenstern und Türen eine gute Wahl. Bei längeren Breiten sollten Sie zu anderen Systemen greifen. Wenn Sie Ihre Garage oder eine Terrassentür gegen Hochwasser schützen möchten, raten wir lieber zu Schlängeln. Die Schlängel sind ebenfalls mit Polymer gefüllt, können aber durch die Länge einfacher und schneller verlegt werden, wenn dies benötigt wird. Die Schlängel von Loidhold können wir Ihnen empfehlen: Polymerschlängeln von Loidhold.

Diese Systeme kommen wie auch die Sandsäcke mit verschiedenen Problemen. Die Polymer-Systeme nicht wiederverwendbar und müssen nach dem Einsatz neu gekauft werden. Sie sind in der Stauhöhe begrenzt und sollten diese am besten nicht stapeln. Weiterhin sind Sie im Vergleich zu Sandsäcken teurer.

Trotzdem sind Hochwasserschutz-Systeme aus Polymer gute Sandsack Ersatzsysteme, die man sich anschauen sollte, wenn man Alternativen sucht. Das einzige, was Sie zum Einsatz benötigen sind, die Polymer-Systeme und Wasser. Sollte Ihnen das nicht passen, haben wir ja noch die nächste Kategorie. Indirekte Sandsack Ersatzsysteme für den Hausgebrauch.

Indirekte Sandsack Ersatzsysteme

Machen wir weiter mit den indirekten Sandsack Ersatzsystemen. In diese Kategorie fallen alle Systeme, die innerhalb von wenigen Minuten aufgebaut und meist wiederverwendbar sind. Besonders der Faktor der Wiederverwendbarkeit ist allen Sandsäcken und direkten Alternativen überlegen. Der Nachteil ist hier meist der höhere Preis. Wenn Sie jedoch öfter mit Hochwasser Probleme haben, lohnen sich die Kosten allemal.

Wir hatten vorher schon über Systeme gesprochen, die mit Wasser funktionieren, auch dieses funktioniert mit Wasser. Es gibt Schläuche aus PE, die man mit Wasser füllen kann. Dazu werden die Schläuche vor der Öffnung platziert, die geschützt werden soll und im Anschluss mit Wasser befüllt. Dies kann mit einem ganz normalen Gartenschlauch passieren. Ein Beispiel hierfür ist der Hydrabarrier, der 180 cm lang und 10 cm hoch wird. Alternativ dazu gibt es die Variante von Kaiser und Kraft. Schauen Sie hierzu nach diesem Justrite Schlauch. Wichtig bei diesen Schläuchen, ist, dass Sie so verlegt werden, dass das Wasser, welches sich innerhalb des Schlauchs befindet, wieder abfließen kann.

Wenn Sie eine längere Strecke schützen müssen, zum Beispiel die Garage, gibt es noch andere Systeme, die funktionieren. So hat beispielsweise die Firma Weather Stop aus Großbritannien eine Wassersperre entwickelt, die unter das Garagentor gelegt wird. Die Sperre wird fest installiert und bietet daher auch permanenten Schutz. Ein Sandsack Ersatzsystem, welches ohne irgendwelche weiteren Handgriffe einfach funktioniert. Der Nachteil bei dieser Sperre ist jedoch die niedrige Höhe. Mehr als ein paar Zentimeter Wasser können dadurch nicht abgehalten werden. Die Sperre ist auf Amazon erhältlich: https://amzn.to/2LiuY5v

Etwas zweckentfremdet, jedoch sehr effektiv, sind die Spillblocker von PIG. Normalerweise werden diese für die Rückhaltung von Öl und Chemikalien eingesetzt. Die Spillblocker funktionieren jedoch auch wunderbar für die Rückhaltung von Wasser. Je nach Untergrund können Sie eine passende Sperre wählen. Die Sperren kommen in verschiedenen Längen und Höhen. Die größte Barriere ist 152 cm lang und 17 cm hoch. Das ist für so eine mobile Sperre sehr ordentlich. Leider kann man diese Barrieren nicht im Handel kaufen. Sie müssen über spezielle Partner erworben werden. Falls Sie Interesse an einem solchen Sandsack Ersatzsystem haben, können Sie sich hierzu gerne an uns wenden. Wir können Sie bei der Auswahl beraten und begleiten den kompletten Prozess bis zur Lieferung.

Soweit zu den Ersatzsystemen, die bei Stauhöhen von unter 30 cm funktionieren. Doch was machen Sie, wenn die eine größere Sperre benötigen und nicht auf den Sandsack zählen wollen? Auch dazu gibt es Systeme. Diese stellen wir Ihnen im nächsten Teil dieses Artikels vor.

Hochwasserschutz für über 30 cm Stauhöhe

Der Regen wird immer heftiger, die Überschwemmungen, die daraus entstehen können, ebenfalls. Da kann es schnell vorkommen, dass 10 oder 20 cm Stauhöhe nicht mehr ausreichen. Auch für Stauhöhen über 30 cm wurden Hochwasserschutzsysteme entwickelt, die besser funktionieren als der Sandsack und sogar noch wiederverwendbar sind. Es gibt viele Sandsack Ersatzsysteme in dieser Kategorie und immer wieder kommen neue Systeme hinzu. Wir stellen Ihnen deshalb die drei *Klassiker* vor, die man selbst als Privatmann kaufen kann.

Das einfachste System für den privaten Einsatz ist das Lenior System. Dieses wird auf den Boden gelegt und stellt sich durch das Wasser selbst auf. Es verankert sich durch den Wasserdruck selbst. Dazu besteht das System aus stabilem PE, welches mit einer Vorlageplatte ausgestattet ist. Die Vorlageplatte ist mit dem oberen Teil des Systems verbunden. So kann man Stauhöhen von bis zu 100 cm erreichen und das über mehrere hundert Meter. Mit 300,00 € pro Meter ist das System aber auch nicht gerade das günstigste und wasserdicht wird es ebenfalls nicht. Der Einsatz vor einer Tür ist, damit nicht so sinnvoll im Gelände ist das System aber ideal.

Es gibt auch noch ein anderes System, welches man mit Wasser füllt, um gegen das Hochwasser anzukämpfen. Der Deichschlauch wird verlegt, mit Luft gefüllt und danach mit Wasser. Er bildet eine sehr stabile Barriere über mehrere Meter und das in kurzer Zeit. Für den Hausgebrauch ist der Deichschlauch nicht geeignet, für den Schutz von Baustellen oder Dämmen ist er prädestiniert. In Dubai wurden mit diesem System schon 10 oder 15 m an Stauhöhe erreicht.

Für den Hausgebrauch etwas besser geeignet ist der Doppelkammerschlauch. Ähnlich wie der Deichschlauch und die Wassersperre von Hydrabarrier, wird auch der Doppelkammerschlauch erst verlegt und dann mit Wasser gefüllt. Dadruch kann man Stauhöhen von 35 bis 55 cm erzeugen. Man sollte jedoch bedenken, dass für die Befüllung eine Menge Wasser notwenig ist.

Sowohl die Lenoir Sperre als auch der Doppelkammerschlauch und der Deichschlauch, können Sie über uns erwerben. Wir helfen Ihnen auch gerne bei der Auswahl des richtigen Systems. 

Neben all den Sandsack Ersatzsystemen, gibt es natürlich noch andere Systeme für den Hochwasserschutz. Für den Schutz von Türen kommen da Alu-Dammbalken, Modulbauplatten und Magnetschotts infrage. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel über den Hochwasserschutz von TürenSollten Sie ein Fenster abdichten wollen, empfehlen wir Ihnen Acrylschotts, wasserdichte Fenster oder Alu-Aufbauten. Auch hier finden Sie weitere Informationen zu dem Thema in unserem Artikel über Hochwasserschutz von Fenstern

Wenn Sie einfach weitere Fragen haben sollten oder ein Angebot benötigen, können Sie auch einfach gerne mit uns in Kontakt treten. Die Beratung ist kostenfrei und unabhängig.

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