Hochwasserschutz vom Bauhaus: Systeme und Alternativen

Hochwasserschutz für Garage

Hochwasserschutz vom Bauhaus: Systeme und Alternativen

Wenn Sie auf der Suche nach dem passenden Hochwasserschutz für Ihr Haus sind, dann kann es passieren, dass Sie sich nicht ganz sicher sind für welches System Sie sich entscheiden und wo Sie mit der Suche beginnen sollen. Gleich zu Anfang sei gesagt, auch ein Hochwasserschutz vom Bauhaus kann eine gute Lösung sein und muss nicht viel Kosten. Wichtig ist jedoch, dass das gewählte System zu Ihrer Situation passt und Ihnen einen effektiven Hochwasserschutz bietet.

Wir haben diesen Artikel geschrieben, um Ihnen dabei zu helfen sich unter der Vielzahl der unterschiedlichen Systeme zurecht zu finden und den passenden Hochwasserschutz zu finden.

Wir werden in diesem Artikel ganz spezifisch auf das Thema “Dammbalken” eingehen, außerdem werden wir Ihnen den Hochwasserschutz des Kellers näher bringen, aber wir werden natürlich auch auf weitere Punkte rund um den Hochwasserschutz eingehen. Hier eine kleine Übersicht:

  1. Hochwasserschutz gegen Hochwasser im Keller 
  2. Wie funktioniert das Alu-Dammbalken-System 
  3. Mehr Informationen zum Dammbalkensystem 
  4. Alternative: Hochwasserschutz vom Bauhaus – Floodgate Türsperre und weitere Systeme

1. Hochwasserschutz gegen Hochwasser im Keller

Der Hochwasserschutz für den Keller teilen wir in zwei Kategorien ein: Wir unterscheiden zwischen “kleinen” Hochwasserereignissen und “großen” Hochwasserereignissen. Die größeren Hochwasserereignisse beginnen ab einer Überflutungshöhe von 20 cm. Trotzdem sprechen wir hier rein von der Schutzhöhe noch von eher niedrigen Stauhöhen. Nichts desto trotz ist der angerichtete Schaden auch bei kleineren Hochwasserereignissen enorm.

Je nach Situation haben Sie verschiedene Möglichkeiten Ihren Keller gegen Hochwasser zu schützen. Beginnen wir mit der Situation eines “großen” Hochwasserereignisses, also wenn das Wasser über 20cm hoch stand und durch verschiedene Öffnungen gesickert ist:

  • Kellertür: Die Kellertür ist neben den Abflüssen der tiefste Punkt und somit am empfindlichsten. Wenn Sie ein niedriges Hochwasser von 20 bis 30 cm hatten, reichen meistens Sandsäcke, mobile Sperren oder wassergefüllte Schläuche aus. Das gilt jedoch nur bei Flusshochwasser. Wenn es schnell gehen muss und Sie einen Schutz von mehr als 30 cm benötigen, Raten wir Ihnen eher zu Alu-Dammbalken, Magnetschotts, Modulplatten oder ähnlichen Systemen zu greifen. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier: https://hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-kellertuer-so-finden-sie-das-passende/

 

  • Kellerfenster: In den meisten Fällen kommen Sie hier um eine komplette Absicherung des Fensters nicht herum. Die gängigsten Systeme hierfür sind Acrylschotts, Magnetschotts, wasserdichte Fenster oder automatische Schotts. Bei überirdischen Fenstern haben Sie im Normalfall dieselbe Auswahl wie bei Kellertüren.  Im nachfolgenden Link finden Sie weitere Informationen zum Thema Hochwasserschutz für Kellerfenster: https://hochwasserschutz-profis.de/kellerfenster-wasserdicht-abdichten-so-gehts/

 

  • Lichtschächte: Eine weitere Möglichkeit für den Schutz eines Kellerfensters ist der Schutz von oben. Sie können ebenfalls den Lichtschacht schützen, dies ist jedoch nur zu empfehlen, wenn es sich um Starkregen handelt. Hier können Sie Flutschotts, spezielle Aufbauten für den Lichtschacht und Erhöhungen nutzen.

 

  • Rohre: Hier wird es problematischer. Gerade wenn der Ablfluss betroffen ist, muss eine Rückstauklappe eingebaut oder die bereits eingebaute erneuert werden.

    

Niedriges Hochwasser (bauliche Maßnahmen) 

 

  • Schwellen bauen – Dies können Sie vor der Kellertür, dem Kellerfenster oder im Keller machen. Die Schwellen hakten etwas Wasser zurück. Je nach Hochwasserereignis können Sie diese Schwellen ausreichen, um Ihr Problem zu lösen.

 

  • Rückstauklappe – Diese kostet um die 1.00,00€ und wird von einem Heizungsmonteur übernommen.

 

  • Keller fluten – Dies kann für Sie sinnvoll sein. Es kann nämlich zu einem Aufschwimmen des Hauses kommen, wenn Sie es mit Hochwasserschutz von außen schützen. Das Haus löst sich auf der Bodenverankerung und wird zu einem Totalschaden. Voraussetzung um den Keller zu fluten ist die richtige Vorbereitung. Wichtig ist, dass Sie Wasser resistente Materialien verbaut haben und vorher einen Baugutachter oder Bausanierer um Hilfe und Rat bitten. Kaufen Sie außerdem eine geeignete Pumpe. Hier geht es zur geeigneten Pumpe in unserem Partnershop: https://howashop.de/products/flutbox

 

  • Mauerwerk von innen abdichten – Dies können Sie von innen und von außen tun,  der Hochwasserschutz von innen ist jedoch um einiges günstiger und einfach zu bewerkstelligen.

 

  • Schutz von außen – Sie können die Dachentwässerung verbessern und das Wasser besser ableiten. Viele Kunden haben sogar Dächer über den Kellerabgang gebaut, um das Wasser erstmal auf die Grünfläche umzuleiten.
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2. Wie funktioniert das Alu-Dammbalken-System?

Der Hochwasserschutz mit Aluminium Dammbalken stellt eine ideale Lösung dar, wenn Sie das Wasser nur kurzfristig von Türen und Fenstern fernhalten möchten. Es ist schnell aufgebaut und meistens günstiger als andere Systeme.

Der Hochwasserschutz Dammbalkensystem funktioniert prinzipiell folgendermaßen:

  1. Sie sollten erst prüfen, ob der Boden auf den man die Dammbalken stellen möchte frei von Steinen, Ästen oder anderen Dingen ist, die dazu führen können, dass das System an Dichtigkeit verliert.
  2. Die Aluminium Dammbalken werden in die U-Profile, welche an der Wand angebracht sind, von oben eingeschoben.
  3. Wenn alle Dammbalken in Position gebracht wurden, wird die Dichtung von vorne eingezogen. Dies ist jedoch nicht bei allen Systemen nötig, meistens sind die Dichtungen schon innerhalb des U-Profils vorhanden.
  4. Nun werden die Arretierstäbe in die U-Profile eingebracht und festgezogen. Die Druckplatte legt sich dabei auf die Alu-Dammbalken und drückt diese nach unten.
  5. Das Alu-Dammblaknesystem ist somit einsatzbereit und das Wasser kann kommen.

Hochwasserschutz vom Bauhaus – Masys-Hochwasser-Kit-Standard (Alu-Dammbalken-System):

Der Masys-Hochwasser-Kit ist ein Alu-Dambalken-System zur Selbstmontage. Hierzu ist zu sagen, dass Sie genau abwägen sollten ob Sie der Installation gewachsen sind, damit das System auch hält was es verspricht. Leider bemerkt man of erst im Ernstfall ob der Hochwasserschutz auch dicht ist. Wenn Sie aber ein gewisses Handwerkliches Geschick mitbringen, sollte die Installation keine allzu große Hürde sein. Hier geht es zur Hochwasserschutz-Variante (Alu-Dammbalken-System vom Bauhaus:Masys-Hochwasser-Kit Standard

 

Hochwasserschutz des Hauseingangs

3. Mehr Informationen zum Dammbalkensystem

Eine sehr oft gestellte Frage von unseren Kunden ist: Ist ein Dammbalkensystem das richtige Hochwasserschutzsystem für mich? Glücklicherweise ist die Antwort darauf relativ einfach. Wenn Sie oft im Urlaub sind oder das System einfach stehen lassen und vergessen möchten, dann ist es nicht das Richtige für Sie. Auch wenn Sie nicht über die Grundvorraussetzungen der Montage verfügen (zum Beispiel genügend Mauerwerk vor der Tür) ist dies nicht die richtige Lösung.

Dafür gibt es jedoch viele Alternativen zum Alu-Dammbalkensystem, wie die mobile Hochwasserschutz-Barriere Dam Easy. Hier der Link dazu: Dam Easy Hochwasserschutzbarriere

Ein Alu Dammbalkensystem kann in drei verschiedenen Varianten installiert werden: Sie können es innerhalb der Laibung, auf der Laibung oder hinter der Laibung installieren. Außerdem ist es wichtig, dass das Mauerwerk möglichst eben ist. Wenn Sie das System auf einer Dämmung installieren müssen oder generell wenig Platz haben, dann raten wir Ihnen nach einem anderen Hochwasserschutz zu schauen. Der Boden an der schützenden Öffnung sollte ebenfalls ziemlich eben sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stauhöhe. Dammbalkensysteme sind bei Stauhöhen bis 1,60 m stark, darüber sieht es schwieriger aus. Sie müssen die Höhe des Systems so wählen, dass das Wasser nicht über den Hochwasserschutz fließen kann. Wenn Sie also 50 cm Hochwasser haben, sollten Sie mindestens 10 cm mehr für ein Dammbalkensystem einplanen.

4. Hochwasserschutz vom Bauhaus: Floodgate Türsperre

Eine sehr gute und relativ günstige Möglichkeit zum passenden Hochwasserschutz zu gelangen ist Hochwasserschutz vom Bauhaus. Hierbei sollten aber die Gegebenheiten vor Ort passen und die angebotenen Schutzhöhen beachtet werden. Wir raten Ihnen im Hochwasserschutz immer zu einer persönlichen Beratung, wenn Sie die Gegebenheiten abschätzen können und schnell zum Ziel gelangen möchten, bietet sich der Kauf eines Hochwasserschutzsystems  im Bauhaus natürlich an.

Zunächst kommen wir zum Aufbau der Floodgate Hochwasserbarriere. Dieser ist ziemlich einfach. Die Barriere wird zwischen eine Mauerlaibung gestellt und mit einer Ratsche verspreizt. Abhängig davon wie eben oder uneben die Laibung ist in der die Sperre aufgestellt wird, müssen Sie weitere Vorkehrungen treffen.

Die Sperren bekommen Sie mit Dichtungszulagen und Silikon geliefert. Die Dichtungszulagen werden genutzt, um eventuelle Unebenheiten auszugleichen. Das Silikon hingegen dient zur Abdichtung an den Seiten und am Boden.

Der Aufbau dauert ungefähr 5-10 Minuten, je nachdem wie groß die Floodgate Hochwassersperre ist, die Sie gewählt haben.

Wenn Sie sich noch ein genaueres Bild vom Aufbau machen möchten, sollten Sie sich das Video dazu ansehen, hier ein Link zum Video auf der Baumarkt-Seite.

Die Floodgate Hochwasserbarriere gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Es können damit verschiedenste Breiten und Schutzhöhen abgebildet werden. Hier die wichtigsten Eckdaten zur Floodgate Hochwasserbarriere:

  • Höhe: 680 mm
  • Stauhöhe: 600 mm (bei Wellengang)
  • Breite: 650mm bis 1660 mm mit einer Sperre
  • Gewicht: 12,5 kg bis 31 kg pro Sperre
  • Prüfung: Prüfung durch Kitemark aus Großbritannien
  • Vorraussetzungen an die Mauer der Labung: Glatte Mauer (Unebenheiten von max. 17 mm können ausgeglichen werden)
  • Aufbauzeit: 5-10 Minuten
  • Teile: 7 Teile
  • Funktionsweise: In die Laibung der Mauer stellen, mit Ratsche seitlich verspreitzen, dann die Stellschrauben nach unten drehen.
  • Hier können Sie die Floodgate kaufen: Floodgate Hochwasserbarriere

Hochwasserschutz vom Bauhaus – Sandsäcke: Weiterhin erhalten Sie im Baumarkt natürlich auch Sandsäcke, den Klassiker im Hochwasserschutz. Die Gesamtkosten (inklusive Sand) belaufen sich für 12 Sandsäcke auf ca. 100 Euro. Hier können sie Sandsäcke online bei Bauhaus bestellen: Sandsäcke kaufen

Hochwasserschutz vom Bauhaus – Masys Sandsackschlauch:

100 x 25 cm, Kunststoff, Einsatzbereich: Hochwasserschutz

  • Zur Reduzierung von Hochwasserschäden
  • Füllmenge bis max. 12 kg
  • Aus strapazierfähiger und scheuerfester Kunstfaser
  • Beständig gegen fast alle Säuren, Laugen und organische Lösungsmittel
  • Mit Tragegiff zur einfachen Handhabung

Hier gehts zum Produkt auf der Bauhaus-Website: Sandsackschlauch kaufen

Hochwasserschutz Hydro-Sack:

Eine weitere Alternative die wir empfehlen können sind Hydro Sacks. Der Hydro Sack ist eine hochwirksame, moderne Methode, um die Gefahr von Hochwasser in Wohn- und Gewerbeimmobilien zu verhindern. Das Polymer im Hydro Sack wird durch Wasser aktiviert und nimmt dann bis zu 20 l Wasser auf. Er wird wie ein Sandsack verwendet und ist somit ein ideales Sandsack Ersatzsystem.

Hier geht es zum Produkt in unserem Partnershop: Hydro Sack

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Artikel weiterhelfen konnten. Eine Alternative zur Floodgate Türsperre ist die Dam Easy Hochwassersperre. Diese bewegt sich preislich im selben Segment und ist für knapp 600 Euro zu haben. Wenn Sie mehr Informationen zum Produkt benötigen, dann lesen Sie sich unseren Artikel Floodgate Türsperre vs. Dam Easy.

 

 

 

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