Ein Wasserschaden nach Unwetter? Tun Sie das jetzt!

Ein Wasserschaden nach Unwetter? Tun Sie das jetzt!

Oft kommt es überraschend, das Unwetter. Was sollten Sie jetzt bei einem Wasserschaden nach Unwetter tun?

Meistens geht man davon aus, dass es schnell vorüberzieht. Doch ehe man sich versieht, steht der Keller unter Wasser und das Haus hat ordentlich Schaden davon getragen. Sie sind nicht alleine, denn fast alle unserer Kunden, haben genau dieses Problem.

In so einer Situation fragen Sie sich wahrscheinlich, wie Sie am besten damit umgehen sollen. Diese Frage ist verständlich, denn die wenigsten von uns haben regelmäßig mit solchen Situationen Berührungspunkte. Sollten Sie einmal einen Wasserschaden nach einem Unwetter erleiden, helfen wir Ihnen mit diesem Artikel richtig zu reagieren!

Alles was Sie über Wasserschäden nach Unwettern wissen müssen, erfahren Sie hier ausführlich. Gerne beraten wir Sie auch persönlich!

Inhaltsverzeichnis

  1. Erste Maßnahmen bei einem Wasserschaden nach dem Unwetter
  2. Wasserschaden durch Regen: Und jetzt? 
  3. Wer zahlt bei einem Wasserschaden durch Unwetter?
  4. Wasserschaden durch Starkregen vorbeugen!
  5. Fazit – Wasserschaden durch Unwetter vermeiden

Erste Maßnahmen bei einem Wasserschaden nach dem Unwetter

Wasserschäden durch Unwetter sind eine sehr unangenehme Angelegenheit. Ist der Keller oder das Haus nämlich erstmal vollgelaufen, kann es ganz schön viel Arbeit sein, alles wieder in Ordnung zu bringen.

Laut Befragungen unserer Kunden, entstehen mittlerweile sogar 60 % der Hochwasserschäden durch Starkregen. Eine beachtliche Menge.

Alleine 2016 kam es zu 151.000 Schäden durch Starkregen. Und diese Schäden sind sehr vielseitig. Nicht nur Haus und Gegenstände werden zerstört, sondern es kann zudem auch eine große emotionale Belastung für die Betroffenen sein. Nicht zuletzt wegen den immensen Kosten.

Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/allianz-hochwasser-waren-2016-besonders-teuer/20390538.html?ticket=ST-79166-aeG2QIdeGNjDHedrxofT-ap1

Im Schnitt kostet so ein Hochwasser etwa 6600 € und das ist nur der grobe Durchschnitt. Doch wie reagieren Sie am besten in so einer Situation.

  1. Der wichtigste Aspekt vorab, bewahren Sie Ruhe! Meist wirkt eine Überschwemmung schlimmer als es eigentlich ist. Deswegen sollten Sie nicht in Panik verfallen sondern erstmal durchatmen.
  2. Strukturieren Sie Ihre Gedanken und machen sich notfalls einen Plan, welchen Sie befolgen können, sollte einmal ein Wasserschaden nach Unwetter bei Ihnen entstehen.
  3. Wenn Sie von einem Wasserschaden durch Unwetter betroffen sind, rufen Sie nur die Feuerwehr, wenn Sie denken, es liegt eine Gefahr für die Umwelt oder für Sie vor. Die Feuerwehr kann sich die Lage dann anschauen und zudem besser bewerten, wie stark die Schäden sind. Zudem stellt die Feuerwehr fest, ob eine Gefahr vorliegt. Zum Beispiel durch kontaminiertes Wasser oder freiliegende Stromkabel. – Wichtig: Wenn es sich nicht um eine allgemeine Katastrophenlage handelt, zahlen Sie den Feuerwehreinsatz. Hier der Link zum passenden Artikel: Wer zahlt Feuerwehreinsatz?
  4. Vermeiden Sie um jeden Preis den Kontakt mit dem Wasser, wenn es kontaminiert erscheint. Es könnte durch Fäkalien oder Chemikalien stark verunreinigt sein. Sollte es sich um klares Wasser handeln, ist die Gefahr einer kontaminieren gering. Versuchen Sie trotzdem direkten Hautkontakt zu vermeinden.
  5. Stellen Sie den Strom auf jeden Fall ab, wenn Sie den überschwemmten Raum betreten. Das Risiko eines Stromschlags ist sehr gering, trotzdem sollten Sie sicher gehen.
  6. Dokumentieren (ohne sich in Gefahr zu begeben) Sie den Schaden und die Situation für die Versicherung.
    1. Machen Sie Fotos und Videos
    2. Sie können auch die Versicherung direkt anrufen, um alles Wichtige zu klären.

Dies sind alle Maßnahmen, die Sie unmittelbar nach dem Sie durch Unwetter einen Wasserschaden haben, ergreifen sollten. Je schneller und gründlicher Sie dies tun, desto leichter ist es später die Schäden zu beseitigen. Im nächsten Schritt erklären wir Ihnen, was Sie tun sollten, wenn das Hochwasser beseitigt ist.

Wasserschaden durch Regen: Und was mache ich danach?

Ist das Hochwasser erst einmal beseitigt und der betroffene Ort ausgepumpt oder das Wasser abgelaufen, können Sie die nächsten Maßnahmen ergreifen. Wenn Sie die Feuerwehr gerufen hatten,  warten Sie auf jeden Fall bis die Feuerwehr Entwarnung gibt. Erst wenn keine Gefahr mehr vom überschwemmten Raum ausgeht, können Sie mit dem Aufräumen starten. Ansonsten können Sie den Raum auch wieder betreten, wenn das Wasser abgelaufen ist.

Sobald das Wasser weg ist, können Sie die Schäden genau begutachten. Sie sollten nochmal alles dokumentieren, sowie Fotos von allem machen. Setzen Sie sich außerdem so schnell wie möglich mit Ihrer Versicherung auseinander. Die Versicherung muss später nämlich die Ursache und alles weitere um das Hochwasser begutachten können.

Warten Sie also auf die Genehmigung Ihrer Versicherung, damit Sie mit dem Aufräumen anfangen können. Räumen Sie auf keinen Fall auf, bevor die Versicherung Ihnen ihr OK gegeben hat. Das kann ansonsten zu Problemen führen.

Nachdem alles mit der Versicherung geklärt ist:

Sind Sie endlich bei diesem Schritt angekommen, können Sie anfangen aufzuräumen und alles zu säubern. Hier fängt erst die richtige Arbeit an. Lüften Sie den Keller ausreichend und bringen Sie alle Gegenstände raus, die trocknen müssen. Außerdem sollten Sie eine Trocknungsfirma kontaktieren, damit die Trockner aufstellen können.

Nun wissen Sie, wie Sie reagieren müssen, sollten Sie einmal von einem Starkregen betroffen sein. Doch wer bezahlt einen Wasserschaden, der durch ein Unwetter entstanden ist? Das erklären wir Ihnen im folgenden Abschnitt.

Wer zahlt bei einem Wasserschaden durch Unwetter?

Es passiert leider immer wieder, dass Menschen am Rande ihrer finanziellen Möglichkeiten stehen, weil die Wasserschäden durch Unwetter so immens sein können. Ohne die entsprechende Versicherung kann es extrem teuer werden. Aus diesem Grund sollten Sie sich so früh wie möglich darum kümmern.

Der bisher schlimmste Fall von Starkregenschäden, den wir hatten, war ein Seniorenheim in Berlin. Es hatte  einen Schaden von über 1,5 Mio. Euro zu verzeichnen.

Aber wer kommt für die Schäden in solchen Situationen auf?

Das ist immer unterschiedlich und von verschiedenen Aspekten abhängig. Was Sie dazu wissen sollten, erklären wir Ihnen jetzt. Sollte Ihr Gebäude beschädigt sein, also unbewegliches wie das Mauerwerk oder der Boden, dann übernimmt das in der Regel die Wohngebäudeversicherung. Dies trifft aber nur zu, wenn Sie auch Schäden durch Starkregen abgesichert haben.

Grundsätzlich zahlt diese Versicherung nur, wenn es durch Blitz- oder Sturmschäden Probleme gegeben hat. Sie zahlt auch, wenn ein Fenster oder eine Tür kaputt gegangen ist, weshalb Regenwasser dadurch ungehindert ins Haus  hinein fließen konnte.

Sollte es jedoch zu einer Überschwemmung durch Türen und Fenster kommen, dann muss eine Elementarschadensversicherung her. Für solche Dinge kommt die Wohngebäudeversicherung nicht mehr auf. Jedoch gilt dieser Baustein nur, sollten Schäden am Gebäude selbst entstehen. Überschwemmungen durch eine fehlende Rückstauklappe müssen zusätzlich abgedeckt werden.

Gegenstände, welche beschädigt werden, sind durch die Hausratsversicherung geschützt. Dazu gehören Kleidung, Bücher oder auch Elektronik. Dabei müssen Sie jedoch aufpassen, denn Schäden durch Starkregen benötigen eine zusätzliche Versicherung.

Schäden an ihrem Auto übernimmt grundsätzlich die Teilkaskoversicherung. Dies gilt jedoch nur, wenn Sie nicht grob fahrlässig handeln. Würden Sie beispielsweise mit dem Auto durch einen Wasserschwall fahren, dann würde die Versicherung dafür nicht aufkommen.

Für den Feuerwehreinsatz müssen Sie in der Regel selbst aufkommen. Außer es handelt sich um ein Hochwasser, dass ein größeres Gelände betrifft, wie eine Gemeinde. Dann wird der Einsatz meist von der Stadt finanziert, weil mehr als ein Haus betroffen ist. Sollte aber nur Ihr Haus unter Wasser stehen, dann sitzen Sie auf den Kosten.

Sollten Sie keine Versicherung abgeschlossen haben, dann werden Sie wohl oder Übel auf den Kosten sitzen bleiben. Diese betragen im Durchschnitt 6600 Euro. Die Kosten können aber natürlich unterschiedlich sein von Situation zu Situation.

Nachdem wir uns nun angesehen haben, welche Maßnahmen man bei Starkregen ergreifen sollte, können wir uns nun damit beschäftigen, wie man einem Starkregen am besten vorbeugt.

Wasserschaden durch Starkregen vorbeugen!

Starkregen lässt sich leider kaum vorhersehen. Aus diesem Grund kann es ein schwieriges Unterfangen sein, schnell zu reagieren und einen Wasserschaden durch Starkregen zu vermeiden. Jedoch gibt es einige Dinge, welche Sie tun können, damit der Starkregen keine Chance hat einen Wasserschaden anzurichten.

Wasserschäden durch Starkregen vorbeugen:

  1. Installieren Sie einen Wassermelder. Dieser sendet ein Signal, sobald er mit Wasser in Berührung kommt. Hier ein Link zum Produkt: https://howashop.de/products/hochwasser-und-starkregenalarm
  2. Schließen Sie Türen und Fenster bei Starkregen. Am besten sollten Sie mit Hochwasserschutz vorsorgen, damit das Wasser erst gar nicht reinkommen kann. Hier der Link zum passenden Artikel: https://hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-haus/
  3. Bringen Sie wertvolle Dinge direkt in Sicherheit
  4. Bauen Sie Schwellen und sorgen für einen richtigen Ablauf des Wassers. So verhindern Sie, dass das Wasser ins Haus läuft
  5. Besorgen Sie die entsprechenden Hochwasserbarrieren und stellen Sie sicher, dass diese wirklich dicht sind. Diese hier könnten helfen: https://hochwasserschutz-profis.de/hochwasserschutz-fuer-eingangstueren-das-optimale-finden/
  6. Schließen Sie rechtzeitig die nötigen Versicherungen ab, damit Sie im Ernstfall geschützt sind
  7. Bauen Sie eine Überdachung ein, damit das Wasser weggeleitet wird
  8. Schauen Sie sich an, ob Sie eine Rückstauklappe benötigen. Diese verhindert, dass Wasser wieder im Abfluss hoch kommt
  9. Beobachten Sie regelmäßig das Wetter und informieren sich, ob ein Hochwasser auf Sie zu kommt
  10. Legen Sie sich bei Bedarf eine Notfallmappe an. Dort können Sie alle Notfallnummern und wichtige Schritte notieren.

Wie Sie sehen, gibt es einige Dinge, welche Sie tun können, um Starkregenschäden vorzubeugen. Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Beschäftigen Sie sich also so früh wie möglich mit Hochwasser und wie Sie sich davor schützen können.

Dam Easy in Haustür

Fazit – Wasserschaden durch Unwetter vermeiden

Abschließend hoffen wir sehr, dass wir Ihnen alle Maßnahmen gegen Schäden durch Unwetter zeigen konnten. Hoffentlich wissen Sie nun, was Sie tun können, sollte ein Starkregen Sie einmal treffen.

Wenn Sie noch Fragen haben, können wir Ihnen folgendermaßen helfen:

Durch unsere kostenfreie Hochwasserschutz-Beratung finden und installieren wir deutschlandweit und vor Ort für Sie die sicherste Lösung gegen die Fluten. Optimal abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse als besorgter Immobilienbesitzer treffen wir gemeinsam die Wahl eines etablierten Schutzsystems.
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