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Die 5 größten Mythen beim Hochwasserschutz für Altbauten

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Wer ein historisches Haus besitzt, liebt den Charme von altem Mauerwerk, knarrenden Dielen und individueller Architektur. Doch die Zunahme von Starkregen und Hochwasser sorgt bei vielen Eigentümern für schlaflose Nächte. Oft herrscht eine gefährliche Passivität: „Bei meinem Haus kann man ja eh nichts machen“, hören wir oft.

Wir räumen heute mit den 5 hartnäckigsten Mythen auf und zeigen Ihnen, warum Hochwasserschutz im Altbau nicht nur möglich, sondern oft einfacher ist, als Sie denken.

Mythos 1: „Der Denkmalschutz verbietet jegliche Schutzmaßnahmen.“

Die Realität: Das Ziel des Denkmalschutzes ist der langfristige Erhalt des Gebäudes. Ein verheerender Flutschaden ist das schlimmste Szenario für jede Behörde. Die Ämter sind daher meist sehr kooperativ, solange die Ästhetik gewahrt bleibt.

Die Lösung: Es kommt auf die Wahl des Systems an. Wir setzen im Denkmalschutz bevorzugt auf reversible Systeme. Dazu gehören schienenlose Barrieren wie das Dam Easy®, die nur im Ernstfall in die Öffnung gespannt werden, oder Acrylschotts, die von innen befestigt werden. Da diese Maßnahmen das äußere Erscheinungsbild nicht dauerhaft verändern, sind sie oft sogar genehmigungsfrei oder werden im Eilverfahren bewilligt.

Mythos 2: „Ein Altbau hält den Wasserdruck sowieso nicht aus.“

Die Realität: Viele Eigentümer fürchten, dass das Wasser die alten Mauern einfach eindrückt, wenn man es „aussperrt“. Tatsächlich ist historisches Mauerwerk aus Naturstein oder massiven Ziegeln oft erstaunlich widerstandsfähig. Das Problem ist meist nicht die Statik der Wand, sondern die Durchlässigkeit von Fugen und Kellerböden.

Die Lösung: Eine professionelle Belastungsprüfung gibt Gewissheit. In den meisten Fällen kann ein Altbau durch gezielte, punktuelle Verstärkungen oder eine fachgerechte Abdichtung der Schwachstellen absolut hochwassersicher gemacht werden. Wir prüfen vorab die Substanz, damit der Schutz auch wirklich hält, was er verspricht.

Mythos 3: „Nur Betonwände und massive Schotts bieten echten Schutz.“

Die Realität: Wer an Hochwasserschutz denkt, hat oft schwere, hässliche Stahlplatten vor Augen, die den Charme des Hauses ruinieren. Diese „Bunker-Mentalität“ ist längst überholt.

Die Lösung: Moderne Hochwassertechnologie setzt auf Transparenz und Diskretion. Ein Acrylschott ist eine glasklare Scheibe, die vor dem Fenster kaum auffällt. Hochwasserbeständige Fenster werden heute in echter Holzoptik gefertigt, die selbst Experten kaum vom Original unterscheiden können. Diskrete Dammbalken-Systeme können zudem in Ihrer Wunschfarbe pulverbeschichtet werden, sodass sie exakt mit der Fassade verschmelzen.

Mythos 4: „Nach dem Hochwasser trocknet das alte Mauerwerk von selbst.“

Die Realität: Das ist einer der gefährlichsten Irrtümer. Altes Mauerwerk saugt sich bei einer Überflutung voll wie ein Schwamm. Da historische Steine oft kapillar aktiv sind, zieht die Feuchtigkeit weit nach oben. Ohne professionelle Hilfe dauert es Jahre, bis diese Wände trocken sind. Die Folge: Schimmel, Salzausblühungen und im schlimmsten Fall Hausschwamm.

Die Lösung: Prävention ist das Gebot der Stunde. Eine einmalige Investition in ein Schutzsystem ist deutlich günstiger als eine jahrelange Mauerwerkssanierung und die Kosten für Bautrockner, die monatelang laufen müssen.

Mythos 5: „Hochwasserschutz im Altbau ist unbezahlbar.“

Die Realität: Viele Eigentümer schrecken vor den vermeintlich hohen Kosten zurück. Dabei wird oft vergessen, dass ein einziger Wasserschaden im Keller oder Erdgeschoss Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich verursacht – von den ideellen Verlusten historischer Schätze ganz zu schweigen.

Die Lösung: Es gibt finanzielle Unterstützung!

  • Steuervorteile: Maßnahmen am Denkmal können oft steuerlich geltend gemacht werden (§ 7i EStG).

  • Förderprogramme: Je nach Region gibt es Zuschüsse für die Hochwasservorsorge.

  • Werterhalt: Ein zertifizierter Hochwasserschutz ist ein massives Verkaufsargument und steigert den Wert Ihrer Immobilie.

Warum beim Altbau die Fachfirma den Unterschied macht

Ein historisches Gebäude hat keine rechten Winkel und keine genormten Maße. Standardlösungen „von der Stange“ versagen hier fast immer. Warum Sie auf uns als Fachfirma setzen sollten:

  1. Maßarbeit: Wir passen jedes System auf den Millimeter an Ihre unebenen Wände an.

  2. Bauphysikalisches Know-how: Wir wissen, wie man abdichtet, ohne dass die Wand „erstickt“.

  3. Rundum-Service: Wir beraten Sie nicht nur technisch, sondern unterstützen Sie auch bei der Auswahl der Systeme, die bei Ihrer lokalen Denkmalschutzbehörde die besten Chancen haben.

Fazit: Keine Angst vor dem Amt oder der Technik

Lassen Sie sich nicht von Mythen verunsichern. Historische Bausubstanz und moderner Hochwasserschutz sind heute ein eingespieltes Team. Mit der richtigen Planung schützen Sie Ihr Erbe, ohne dessen Charakter zu verlieren.

Haben Sie Fragen zu Ihrem speziellen Objekt? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch. Wir schauen uns die Gegebenheiten vor Ort an und finden eine Lösung, die sowohl sicher als auch ästhetisch überzeugt.

Ihr Ansprechpartner
David Patzke

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